HAPPY BIRTHDAY, ZAUBERHAFTES SAUERLAND (VOL. 3)!

ODER: JAHRESRÜCKBLICK EINMAL ANDERS!

Was für ein Jahr! Gekennzeichnet von der Pandemie, von Einschränkungen in sämtlichen Bereichen des Lebens, von Ängsten, Sorgen, Krankheit, Tod… Am besten direkt aus dem Kalender streichen, aber das geht auch nicht; schon bald wird es als DAS Katastrophen-Jahr seit der Nachkriegszeit in die Geschichtsbücher eingehen. Aber tun wir damit diesem besonderen Jahr nicht auch ein kleines bisschen Unrecht? Gab es nicht auch schöne Momente, die ohne Corona nie passiert wären? Oder Dinge, die trotzdem gut gelungen sind? Für mich persönlich hat der Jahresrückblick daher dieses Mal einen ganz besonderen Stellenwert – und vielleicht kannst ja auch du noch das ein oder andere Positive an 2020 entdecken:

Ein guter Start

Zuerst einmal nehme ich dich mit in eine Zeit, in der wir uns noch ganz unbeschwert treffen und unmaskiert die Hände schütteln durften. Klingt verrückt – ist aber noch gar nicht soooo lange her! Der Start ins Jahr war nämlich durchaus vielversprechend: In Brilon eröffnete direkt am Markt im Januar das „Buiterlinghotel“, das erste Designhotel im Sauerland, und ich durfte mir noch zuvor einen Eindruck von all den liebevoll und individuell eingerichteten Zimmern machen. Fast zeitgleich setzte Michelle Göbel aus Willingen zum Höhenflug an: Die damals Fünfzehnjährige machte sich bereit, an den olympischen Jugend-Spielen und als jüngste Teilnehmerin aller Zeiten am Weltcup-Springen in Oberstdorf teilzunehmen.

Auch auf der Hohen Bracht in Lennestadt gab es endlich wieder frischen Wind: Nach Schließung und Pächterwechsel hatte das Restaurant am Aussichtsturm endlich wieder geöffnet und begeisterte die Ausflügler aus Nah und Fern mit modern interpretierten, sauerländischen Gerichten. Zu meinem Recherche-Termin begleitete mich ein Team vom WDR für die Lokalzeit Südwestfalen – für mich der zugleich aufregendste und schönste Tag des Jahres!

Anschließend warst du gefragt: Bei der „Zauberhaften Veltins-Schatzsuche“ konntest du mit deinem Wissen über die Sauerländer Dörfer glänzen. Dann besuchte ich Max aus Balve, der mit gerade einmal 16 Jahren schon sein eigenes Modelabel „Caprize“ gegründet hat und kuschelige Hoodies designt – wer hätte da gedacht, dass der Hoodie schon wenige Wochen später zum (Home-)Office-Outfit wird…

Krankheit – oder vielmehr Gesundheit – war auch schon das Thema, als ich Anfang Februar Maren aus Rüthen-Kallenhardt besuchte. Nach einer langen Leidensgeschichte hat sie die Diagnose „Multiple Sklerose“ als Erleichterung empfunden, weil sie endlich wusste, was mit ihr los war… Sie geht ganz offen mit ihrer Krankheit um, möchte auf keinen Fall Mitleid – eine Geschichte, die ganz viel Mut macht.

Mahesh Hewakandamby von der „Hewa Tea Lounge“ in Halver hatte viel vor, als er mir die verschiedenen Teesorten aus seiner Heimat und sein kleines Lokal für ceylonesische Küche zeigte: Demnächst sollte der Umbau für den Pub „Don Simmons“ und die Showküche „Elephants“ beginnen… Auch bei „Bianka Kreativ“ standen alle Zeichen auf Frühlingserwachen: Nicht nur die Wachs-Hyazinthen zeigten an, dass sie endlich wieder blühen wollten. Die „Kerzenmanufaktur Hädicke“ in Hemer bietet in ihrem Werksverkauf Kerzen für jede Jahreszeit, und Personal-Coach Teresa Metten aus Lennestadt-Halberbracht lieferte die richtigen Tipps, wie wir fit und gesund durch die kalte Jahreszeit kommen…

Mein Puls hatte sich nach dem Drehtag für die Lokalzeit zwar gerade erst wieder beruhigt, als ich von „Hier und Heute“ eingeladen wurde… Gegen das piefige Image auf dem Land – da kann man als Dorfkind doch auf keinen Fall absagen! Mit dem Zug ging´s in die große Stadt; die ersten Corona-Nachrichten sickerten durch, ein etwas mulmiges Gefühl.

Als ich dann Familie Schauerte auf „Hof Keppel“ in der Nähe von Schmallenberg besuchte und mir die zauberhaften Glamping-Hütten anschaute, war es das letzte Mal für dieses Jahr, dass ich Hände schütteln durfte… Nicht nur aus diesem Grund ein sehr angenehmer Besuch auf dem idyllischen Hof, und wie sich ganz bald herausstellen sollte, auch ein wirklich corona-konformer Urlaubort!

Ein unsicherer Frühling

Den Termin mit Caro vom „Tortenatelier Schwanbeck“ hatte ich schon lange vereinbart und mich aufgrund der wirklich einzigartigen Torten-Kunstwerke auch wirklich gefreut, daher machte ich mich Mitte März auf den Weg nach Iserlohn. Abstand halten, Hände desinfizieren; ein bisschen seltsam war´s am Anfang schon… Auf dem Rückweg hörte ich dann im Radio, dass der nordrhein-westfälische Ministerpräsident den flächendeckenden Lockdown verkündete – es wurde ernst…

Und es wurde wirklich schwer, Themen für den Blog zu finden, die der Situation angemessen und überhaupt noch möglich waren. Der „Pleydey“ an der Heesfelder Mühle war eins von ihnen; auch wenn sich nun die verschiedenen Familien nicht mehr wie gewohnt zum gemeinsamen Spielen treffen konnten, so war Zeit im Wald mit der eigenen Familie gefragt wie nie… Und auch der „Sauerlandassassine“ nutzte den Wald rund um Schmallenberg für sich – als sein persönliches Fitnessstudio.

Die Edel-Rinder von „Wagyu Sauerland“ konnte ich ebenfalls an der frischen Luft auf ihrer Bergwiese bei Arnsberg besuchen; der Gitarrenbauer Steven den Toom aus Winterberg schilderte mir die Übergabe seiner „Lucy“ an den Musiker Filip Alilovic aus der Ferne. Und auch Lene Fiebig aus Eslohe besucht man am besten an der frischen Luft; sie hat einen ganz zauberhaften Garten, in den sie unglaublich viel Zeit und Liebe investiert. Lenes Landlust eben…

Allmählich durften auch die Cafés, Restaurants und Hotels wieder aufmachen, wenn auch unter strengen Auflagen; trotzdem der richtige Zeitpunkt, endlich den Blogpost über das „Café Heimatliebe“ an der Heesfelder Mühle, das ich schon im März besucht hatte, zu veröffentlichen. Auch konnte ich endlich meinen Fotoworkshop mit Vivien von „Vibagrafik“ am Fuße der Bruchhauser Steine nachholen, nachdem der Gruppentermin abgesagt worden war. Die „Latte Art“ im „Graefs Mundwerk“ in Arnsberg hat mich wirklich beeindruckt – eigentlich viel zu schade zum Trinken -, und die „Flitzpiepen“ erwiesen sich als Original Sauerländer Qualitäts-Produkt.

Dann gab es auch ganz fantastische Ideen, die ohne Corona nie entstanden wären: „Pannenklöpper Design“ und „Xocólea“ aus Olpe entwickelten eine Trost-Box, weil sämtliche Schützenfeste abgesagt werden mussten. So war zumindest ein kleines Schützenfest zuhause möglich… Und da auch in den Clubs Niemand mehr feiern gehen konnte, brachten „Danny Chris“, Jannik Fischbach und Lukas Heuel die „Bigge Beats“ kurzerhand aus faszinierender Kulisse direkt auf den Bildschirm nach Hause.

Und auch Olaf Baumeister hätte sicherlich nicht so viel Zeit für ein ausführliches Interview und einen Rundgang durch sein Hotel „Seegarten“ am Sorpesee gehabt, wenn es Corona nicht gegeben hätte. Als deutschlandweit gefragter (Fernseh-)Koch und Genussbotschafter NRW ist er nämlich ansonsten fast immer ausgebucht. Er war sich sehr sicher, dass wir bald zu einer Normalität zurückfinden werden – ein schöner Ausblick auf einen etwas aufgelockerten Sommer!

Ein aufgelockerter Sommer

Wahrscheinlich geht´s dir ähnlich: ich habe mich noch nie so viel mit dem Thema „Garten“ beschäftigt wie in diesem Jahr… Besonders angetan hat es mir ein kleines Pflänzchen namens Sempervivum, das ich in all seiner Vielfalt bei Eva Haumann in Lennestadt bestaunen konnte: Unglaubliche 800 Sorten hat die leidenschaftliche Sammlerin in den letzten fünfzehn Jahren in ihrem Rosen- und Steinrosengarten zusammengetragen, von feuerrot bis giftgrün ist alles dabei; wohlsortiert und mit Namensschildchen versteht sich! Ein bisschen was hat es auch von Gartenarbeit, was Herbert Lange in „seinem“ Wald am Paschesiepen bei Menden macht: Wege anlegen, damit man trockenen Fußes hindurch gelangt, und Bänke bauen, damit man auch mal Pause machen kann. Unterstützt von seinem Schwiegersohn, der die passenden Holzfiguren schnitzt, hat er so einen wunderbaren Rundweg angelegt, der nur so zum Entdecken einlädt!

Eyüp Bolatli aus Lennestadt zeigt mit seinem top gepflegten Bart, dass es Hipster auch im Sauerland gibt. Ich habe ihn auf „Hof Heinemann“ getroffen, denn neben Mode ist Reiten sein großes Hobby; sogar beim „Elspe Festival“ hat er einige Jahre lang als Stuntman auf der Bühne gestanden…

Ja, das „Elspe Festival“ – zum ersten Mal seit 1964 wurde in diesem Jahr kein Stück von Karl May auf der großen Naturbühne gezeigt. Nicht nur die zahlreichen Fans aus ganz Deutschland waren enttäuscht; auch „Winnetou“ Jean-Marc Birkholz selbst war sehr traurig, diesen Sommer nicht im Sauerland zu verbringen:

Wenn du eine Katze hast, weißt du genau, wovon ich rede: Niemand möchte diesen sperrigen Kratzbaum in seinem Wohnzimmer stehen haben! Sophia Herrmann aus Meschede hat genau dieses Problem gelöst und ein Regalsystem entwickelt, das Mensch und Katze gleichermaßen glücklich macht. „Pawsonwood“ – Pfötchen auf Holz…

Die Sommerferien starteten – wenn auch etwas weniger unbeschwert als sonst –, und passend dazu gab´s zum ersten Mal die Stempelkarten-Aktion von Zauberhaftes Sauerland. Sie führte dich zu fünfzehn Orten in der ganzen Region, zum Beispiel nach Finnentrop zu „Im Hörnken“. Hier wird aus guten Zutaten leckeres Eis gemacht; sogar Molekularbiologie spielt bei der Entwicklung eine Rolle.

In den Ferien kann ich immer etwas mehr für den Blog unterwegs sein… Und da ich bei meinem ersten Besuch im „Graefs Mundwerk“ in Arnsberg festgestellt hatte, dass es dort viel mehr zu entdecken gibt als die „Latte Art“, fuhr ich gleich noch mal vorbei und schaute mir die „Sliced Kitchen“ an. Auch hatte ich endlich Gelegenheit, Michael Dornseifer, den Gründer des Modelabels „Bali Bali“ zu treffen und den Bundestagsabgeordneten Johannes Vogel zu interviewen. Stadt, Land, Bund…

Eigentlich ist der Schauspieler und Sprecher Michi Heuel aus Gerlingen fast das ganze Jahr über unterwegs… Doch auch ein Sommer im Sauerland konnte ihn nicht ausbremsen: Gemeinsam mit „Xocólea“ aus Olpe veranstaltete er kulinarische und unterhaltsame Lesungen. Auch Roland Eickel von „Sauerlända“ aus Arnsberg ließ sich durch den Corona-Sommer nicht ausbremsen. Im Frühjahr 2018 startete die Marke mit dem Hirschgeweih ihren Siegeszug; inzwischen gibt es über 1.300 verschiedene Produkte, einen prall gefüllten Online-Shop und zwei lokale Stores.

Wenn du etwas nicht verträgst, bedeutet das nicht unbedingt, dass du komplett darauf verzichten musst. Wenn zum Beispiel Weizen das Problem ist, solltest du unbedingt mal in der „Dinkel Bäckerei Truernit“ in Neheim vorbeischauen. Seit einiger Zeit backt die Traditionsbäckerei nur noch mit Dinkel und verzichtet auf Konservierungsmittel und Emulgatoren, sodass du Hefezopf, Kuchen und Brötchen endlich wieder bedenkenlos genießen kannst. Und wenn sich deine Unverträglichkeit auf Hühnereier bezieht, sind die „Sauerland Wachteln“ die richtige Anlaufstelle: Ähnlich vom Geschmack und von der Zubereitung, aber ganz anders von der Zusammensetzung – klein, aber oho!

Es ist immer wieder eine Freude zu sehen, mit wieviel Begeisterung Menschen ihrer Leidenschaft nachgehen: Unzählige Stunden haben Stefan Erdtmann aus Menden und sein Vater Reinhard in den Umbau ihres DIY-Campers „SlappyJackX“ investiert – es hat sich gelohnt! Simone Kohzer aus Lennestadt hat sich so intensiv in das Thema „Wein“ eingearbeitet, dass sie sich zur IHK-geprüften Sommelière ausbilden lassen und „Weinwissen Sauerland“ gegründet hat. Und der „Sauerland Roofer“ Mike Schawohl aus Plettenberg arbeitet so gern mit Schiefer, dass er damit nicht nur Dächer deckt, sondern auch einzigartige Kunstwerke erstellt…

Nach einem halbwegs gemäßigten Sommer wurde es heiß im Land. Zeit, meinen ehemaligen Kollegen Marc zu besuchen, der seit 2004 eine Wetterstation in Kierspe betreibt. Er bestätigt, was in den Wäldern zunehmend sichtbarer wird: Die letzten Jahre waren viel zu trocken! Noch bevor ich den Blogpost veröffentlichen konnte, verstirbt mein Herzenshund Henry Anfang August. Mein schwärzester Tag 2020…

Es dauerte einige Zeit, bis ich den Artikel über Marc und das Wetter und die Geschichten über den Sänger und Songwriter Florian Weber aus Olpe und Larissa Pfeifer mit ihrem Chico aus Fröndenberg veröffentlichen konnte!

Herbst mal anders

Ja, es dauerte, doch irgendwann habe ich dann gemerkt, dass Ablenkung echt nützte und mir die persönlichen Recherche-Termine auch wirklich fehlten, also habe ich mich wieder auf den Weg gemacht und Anfang September Christine Wiegelmann im Arnsberger Wald getroffen. Auch hier sind die Schäden deutlich sichtbar; Christine verarbeitet dies in ihrer Kunst, denn die Natur ist ihr Thema. Dann hatte ich das Glück, die „Bördetherme“ in Bad Sassendorf bei einem ausführlichen Rundgang erkunden zu dürfen; besonders die Saunalandschaft mit Zugang zum Gradierwerk ist einzigartig, und da Viren bei über 80 Grad keine Chance haben, war sie damals auch noch geöffnet… Wenn es wieder möglich ist, solltest du unbedingt mal dort vorbeischauen!

Endlich wollte ich auch herausfinden, wie Huhn und Craft-Bier zusammenpassen und habe die „Clucking Hen“ in Meschede besucht… Aber ich will hier nicht zu viel verraten, schau doch mal selbst nach! Auch für den Herbst gab es eine Stempelkarten-Aktion, die Gastronomie blieb zunächst noch geöffnet. Und so konnte ich auch das „Needles and Pins“ in Lennestadt noch bei offenen Türen besuchen – eine Location, zahlreiche Möglichkeiten!

Inzwischen war auch Lutzi zu uns gekommen und ich fühlte mich bereit, das Shooting mit der Tierfotografin Birgitt Beckmann aus Kirchhundem nachzuholen, das eigentlich mit Henry geplant war. Mit dem kleinen Mann im Herzen zogen wir hinaus in die noch blühende Heide – der emotionalste Moment 2020!

Der bunteste folgte gleich darauf, als ich Sami Gebremariam aus Lennestadt traf. Normalerweise malt der Ausnahme-Künstler großflächige Portraits auf Leinwand; in der grauen Corona-Zeit wollte er den Menschen eine Freude machen und überraschte sie mit bunten Kreidebildern an den unterschiedlichsten Orten. Schade nur, dass sie nach dem nächsten Regen wieder verschwunden sind!

In der gemütlichen Grill-Kota am „Haus Rameil“ in Lennestadt bereitete man sich gerade auf den Winter vor; schließlich wäre die Holzhütte mit Platz für zehn Personen der ideale Ort gewesen, um auch im Winter corona-konform einen gemütlichen Abend verbringen zu können. Ende Oktober waren zehn Personen noch okay, und damals ahnten wir nicht, dass die Gastronomie schon wenige später wieder ganz geschlossen sein würde… Auch „Gladys“ bereitete sich auf ihren Winterschlaf vor; bei ihr war er allerdings geplant und erwünscht! Der Mercedes SL380 Roadster aus der 107-Baureihe hat Persönlichkeit, aber nicht die idealen Voraussetzungen für den Winter im Sauerland. Daher hat Uwe Paschedag, der sie über Umwegen aus den USA hierher holte und ihr eine Frischzellenkur gönnte, ihr die Pantöffelchen angezogen – bis nächstes Jahr, liebe „Gladys“! Und bevor der Lockdown light dann endgültig einsetzte, gab es auch noch eine positive Überraschung: Jean-Marc Birkholz hatte es doch noch für eine Lesung nach Elspe geschafft – Winnetou liest Winnetou!

Zu Beginn des ersten Lockdowns war die Verunsicherung groß – dieses Mal wusste ich genau, was ich zu tun hatte: Den Blick bewusst auf die Dinge lenken, die durch diese blöde Situation überhaupt erst entstanden sind. Tim Guse aus Brilon zum Beispiel hat erst im März mit dem Malen begonnen, weil er wegen Corona nicht mehr mit seiner Band auftreten konnte. Inzwischen hat er unter dem Künstlernamen „Tim Onday“ schon unzählige Werke erstellt und sogar auf der Fashion Week in Mailand ausgestellt. 

Herbert Kunz aus Arnsberg spielt schon lange Trompete, trägt aber nun die „Ode an die Freude“ und andere Lieder von verschiedenen Orten des Sauerlandes in die Welt hinaus! Auch diese schöne Geschichte hätte es ohne Corona so nicht gegeben…

Winter-Devise: Durchhalten!

Allmählich ging es auf Weihnachten zu – zwar ein etwas anderes Weihnachten, aber trotzdem sollten liebgewonnene Traditionen nicht gänzlich verloren gehen: Also besuchte ich Familie Spiekermann im Sorpetal bei Schmallenberg, die mit ihren Weihnachtsbäumen aus ökologischem Anbau auf dem Weg zum Bio-Siegel ist. Und damit der Krippenaufbau nicht wieder am Aufbau scheitert, stellte ich dir dann auch noch die „Krippe2Go“ von „Matikat“ aus Lüdenscheid vor – individuelle Geschenkideen inklusive!

So überhaupt nicht als Geschenkidee eignete sich der nächste Blogpost; umso mehr ging er ans Herz: Dani aus Bestwig kümmert sich mit dem Verein „Daisy Family Rescue e.V.“ um die Rettung und Vermittlung von Straßenhunden aus Mazedonien. Traurige Geschöpfe, die sich zu ganz wunderbaren Begleitern entwickeln, wie die (nicht nur) die Geschichte von Namensgeberin Daisy beweist! Sie haben es so sehr verdient!!! Wie du helfen kannst, erfährst du im Blogpost…

Die widrigen Umstände dieses Jahres konnten Konditormeister Ron Knape von der „Abteigaststätte“ in Meschede nicht davon abhalten, die begehrte Ausbildung zum Schokoladen-Sommelier zu absolvieren und als Jahrgangsbester abzuschließen. Vielleicht lag es ja an der Fichtenspitzen-Schokolade, die er für seine Abschlussarbeit entwicklt hat!? So´n Mist, „Schokolade“ hätte mir ja auch mal einfallen können, als es im „Hofatelier“ um die Lieblingswörter ging. Nicole Kasan gestaltet nämlich aus buntem Textildraht alles, was du dir so einfallen lässt; demnächst kannst du es bei Workshops auch wieder selbst lernen. Gemeinsam mit Dagmar Knappkötter-Esch hat Nicole das Atelier auf „Hof Sümmermann“ bei Fröndenberg pünktlich zum ersten Lockdown eröffnet; ich werde im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder bei der Hofgemeinschaft von Künstlern und Gastronomen vorbeischauen!

Von meinem letzten Besuch im Naturpark Bilsteintal bei Warstein wusste ich, dass ich meinen ersten Aufenthalt im vergangenen Jahr dort sehr genossen hatte. Genau das Richtige also, um die Akkus vor Jahresende noch einmal aufzufüllen. Dank der Begleitung von Tierpflegerin Lena konnte ich dieses Mal sogar die Luchse sehen – und dir hoffentlich einen guten Ausflugstipp für die Feiertage liefern, an denen sonst nicht viel Anderes mehr möglich war…!?

65 Blogbeiträge, also mindestens ebenso viele zauberhafte Momente, Menschen und Orte, die ich kennenlernen und entdecken durfte. Alles passiert in 2020 – dem eigentlichen Katastrophen-Jahr! Ich möchte auch gar nichts verharmlosen oder schön reden, die Situation ist ernst, ich bin gesegnet, dass meine Familie gesund geblieben ist, dass ich meinen Beruf als Lehrerin ausüben und auch weiter bloggen, also ein Stückchen Normalität im Alltag erhalten konnte. Ich weiß, dass das bei Anderen nicht so ist, und nichts ist schlimmer als „Denk positiv!“, wenn man WIRKLICH Probleme hat! Mir geht es nur darum, das Positive nicht zu übersehen – und das gab es auch in diesem besonderen, denkwürdigen Jahr… Mit der berechtigten Hoffnung (heute, am dritten Geburtstag von „Zauberhaftes Sauerland“, werden in NRW die ersten Menschen geimpft; ich sehe das als gutes Omen!), dass es 2021 viel mehr davon geben wird, wünsche ich dir alles Liebe, bleib gesund und komm gut ins neue Jahr!

Die Fotos wurden teilweise von dem jeweiligen Kooperationspartner zur Verfügung gestellt. Im jeweils über dem Foto verlinkten, zugehörigen Blogpost findest du die ausführliche Info dazu, welches Foto von wem stammt.

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