DAS „MOERIVA“ ÖFFNET BALD

ODER: NEUES AUS DEM „HAUS DELECKE“

Du kommst rein und bleibst kurz stehen. Nicht, weil du nicht weißt, wohin. Sondern weil du merkst, dass hier etwas anders ist. Frischer. Klarer. Irgendwie leichter. Das hier ist kein „neu gestrichen“ oder „ein bisschen renoviert“. Das hier ist ein kompletter Neustart. Und das „Moeriva“ fühlt sich genau so an. Der Raum ist heller, offener, moderner. Elegant, aber nicht abgehoben. Stilvoll, ohne dich auf Abstand zu halten. Du schaust dich um und hast nicht dieses typische Gefühl von Hotelrestaurant, bei dem du dich erstmal sortieren musst. Eher das Gegenteil. Du bist sofort drin. Sofort angekommen. Und vielleicht überrascht dich genau das am meisten. Denn wenn du das „Haus Delecke“ von früher kennst, erinnerst du dich vielleicht auch an dieses kleine Zögern. Dieses Gefühl, dass du hier eigentlich nur reingehst, wenn du auch übernachtest. Das ist jetzt vorbei. Mit dem „Moeriva“ gibt es diese unsichtbare Grenze nicht mehr. Du kannst einfach reinkommen, dich setzen, schauen, genießen. Ganz egal, ob du gezielt hierherkommst oder einfach vorbeiläufst. Und während du da sitzt, ergibt plötzlich alles Sinn. Der Blick nach draußen, der Möhnesee direkt vor dir. Die Atmosphäre drinnen, die nicht überfordert, sondern dich mitnimmt. Und eine Karte, die genau das widerspiegelt. Viel Fisch, klar, bei der Lage. Aber nicht so, wie du es erwartest. Sondern neu gedacht. Frischer. Stilvoller. Und trotzdem so, dass du dich wiederfindest. Es fühlt sich nicht kompliziert an. Sondern einfach richtig:

Alles neu, macht der Mai

Vor einem Jahr habe ich dir das „Haus Delecke“ schon einmal vorgestellt. Und jetzt stehst du wieder hier und denkst dir wahrscheinlich: Das kann doch nicht dasselbe sein. Denn in den letzten Monaten ist hier unfassbar viel passiert. Das komplette Erdgeschoss wurde umgebaut. Wirklich komplett. Kernsaniert, kernrenoviert, bis auf die Grundmauern zurück. Und dabei ging es nicht nur um Optik. Neue Kabel, neue Heizung, neue Technik. Alles auf den neuesten Stand gebracht.

Aber das merkst du erst auf den zweiten Blick. Was dich sofort trifft, ist die Veränderung im Raumgefühl. Du erkennst vieles einfach nicht wieder. Hinter all dem steckt ein Gemeinschaftsprojekt. Hoteldirektorin Andrea Steyer, ihr Team, die Stiftung, externe Experten. Viele Köpfe, viele Ideen – und am Ende ein Ergebnis, das sich wirklich sehen lassen kann.

Der lange Winter hat das Ganze ein bisschen verzögert. Aber jetzt ist klar: Zum Mai wird alles fertig. Neues Dach. Neue Fassadengestaltung. Die Hotellobby, die Rezeption, sogar das Jagdzimmer für geschlossene Gesellschaften wurden neu gedacht.

Büros haben neue Plätze bekommen. Die Grundrisse sind geblieben, aber die Räume fühlen sich komplett anders an… Und dann ist da noch der neue Buffetbereich. Mit Live-Cooking. Nicht nur für dich spannend – auch die Mitarbeiter feiern das schon jetzt.

Und falls du dich fragst, was mit den schönen, alten Möbeln passiert ist: Keine Sorge. Die sind nicht weg. Die einladenden Ledersofas stehen jetzt in der „Tenne Deele“. Ein Stück Geschichte bleibt also erhalten, nur ein paar Schritte entfernt…

Aber der größte Schritt ist ein anderer. Denn nicht nur die Räume sind neu. Das ganze Restaurantkonzept wurde neu gedacht:

Das „Moeriva“ steht für Leichtigkeit

Der Name allein sagt schon viel. „Moe“ steht für die Möhne – übrigens gesprochen wie Soest, also mit langem „o“. „Riva“ ist italienisch und bedeutet Ufer. Und genau da bist du hier. Direkt am Wasser. Der Name verbindet also den See mit der Region. Das spürst du auch im Raum…

Mein erster Eindruck war ehrlich gesagt ziemlich überwältigend. Schwer in Worte zu fassen, weil es nicht dieses eine Detail ist. Es ist das Zusammenspiel. Farben, Licht, Materialien. Viel Türkis, dezente maritime Elemente, aber ohne kitschig zu werden. Ein Lichtkonzept, das den Raum trägt. Neue Möbel, die genau die richtige Balance finden.

Und trotzdem gibt es kleine Verbindungen zur Vergangenheit: Das alte Bleiglasfenster ist geblieben. Im Erker hängen Bilder von früher, aus dem Gemeindearchiv, zusammengestellt von Andrea Steyer.

Aber sonst? Ist alles neu, auch nebenan. Denn direkt neben dem Restaurant entsteht außerdem eine Bar. Perfekt für den Absacker danach. Oder vielleicht auch für den Anfang. Kulinarisch geht es – passend zur Lage – stark Richtung Fisch. Es gibt auch Fischbrötchen, aber nicht so eins, das du irgendwo schnell auf die Hand bekommst. Hier wird das Ganze neu interpretiert. Kreativ, frisch, stilvoll.

Natürlich gibt es auch Fleischgerichte. Und vegetarische Optionen. Mittags bis nachmittags eine kleinere Karte. Kaffee, Kuchen, Eis, Waffeln. Abends dann die große Karte. Und ganz wichtig: Das hier ist nicht nur für Hotelgäste. Du brauchst keine Scheu haben. Du bist hier genauso willkommen.

Wenn du dir jetzt denkst, dass du dir das unbedingt anschauen willst, dann habe ich einen ziemlich guten Tipp für dich. Nächste Woche Sonntag, am 03.05., ist großes Re-Opening. Von 12 bis 18 Uhr. Gleichzeitig Tag der offenen Tür. Du kannst dir das komplett neu gestaltete Erdgeschoss einfach selbst anschauen. Und glaub mir, du wirst staunen.

Es gibt Verzehrbändchen für Essen und Getränke. Kein klassisches A-la-Carte, sondern Fingerfood, Live-Cooking, kleine Highlights zum Probieren. Aber du musst nichts konsumieren. Du kannst auch einfach kommen, schauen, dich treiben lassen. Für Kinder ist auch gesorgt. Zauberer, Hüpfburg, Kinderschminken. Der „Pülleken“-Bus von Veltins ist da, es wird gegrillt, gibt Hausführungen. Alle Bereiche sind zugänglich.

Und genau so lernst du das „Moeriva“ wahrscheinlich am besten kennen. Einfach reingehen. Schauen. Und merken, dass sich hier gerade etwas ganz Neues entwickelt. Vielleicht ist genau das das Schönste an diesem Ort: Dass er dich nicht beeindrucken will, sondern dich einlädt. Ganz ruhig, ganz selbstverständlich. Du kommst als Gast – und gehst mit dem Gefühl, dass hier etwas entstanden ist, das bleibt und sich trotzdem weiter verändert. Vielleicht war es nicht dein erster Besuch. Aber es könnte einer von diesen Momenten sein, an die du dich später noch lange erinnerst…

Hotel Haus Delecke, Linkstraße 10-14, 59519 Möhnesee – Delecke

https://www.haus-delecke.de/

https://www.instagram.com/moeriva_moehnesee/

https://www.facebook.com/moeriva

Das Bild von der Hotellobby und vom Restaurant sowie die Bilder von den Speisen wurden mit freundlicher Unterstützung von Andrea Steyer zur Verfügung gestellt.

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