TERESA METTEN UND IHR „PROJEKT ZUCKERFREI“

ODER: DU BIST DEINE STÄRKSTE KRAFT!

 

Die närrischen Tage sind vorbei – mit dem Aschermittwoch erhält die Fastenzeit Einzug ins Sauerland… Hast du´s schon mal ernsthaft versucht? Also, bewusst auf etwas verzichtet, das sonst eigentlich ein fester Bestandteil deines Alltags ist? Dann kennst du wahrscheinlich dieses fiese Gefühl des Entbehrens und des Verzichts!? Denn genau das hat auch dich bestimmt dazu abgebracht, deinen Plan irgendwann aufzugeben, oder? Wenn du dich nun wiedererkannt hast, solltest du unbedingt die Tipps von Teresa Metten aus Lennestadt-Halberbracht lesen. Denn die Ernährungsberaterin und Personal-Trainerin verzichtet nun schon seit 59 Tagen auf Zucker, und ihr Konzept lässt sich auf wirklich alle „Laster“ übertragen, wie du noch sehen wirst:

 

1. Fang einfach an!

 

Nein, du hast dich nicht verrechnet; Teresa hat ihr Vorhaben tatsächlich am 30. Dezember gestartet. Denn ihr Projekt hat weder mit Neujahrsvorsätzen noch mit Fastenzeit zu tun, sondern war schlicht und einfach der weihnachtlichen Übersättigung geschuldet. Wie sie sich nach all den Schlemmereien fühlte, wusste sie: Vollgestopft! Nun wollte sie herausfinden, was es mit ihrem Körper macht, wenn sie konsequent auf zugeführten Zucker verzichtet. Es gibt also nicht den richtigen Zeitpunkt, sondern eher das richtige Gefühl oder die richtige Einstellung.

 

Teresa Metten 6

 

Teresa hat´s geschafft: Bis auf eine „erlaubte Ausnahme“ – einen Kaiserschmarrn in Winterberg – hat sie durchgehalten und ist inzwischen sogar an dem Punkt angekommen, wo ihr nichts mehr fehlt, und sie das Projekt zu ihrer Lebensweise machen möchte.

 

Teresa Metten Projekt Zuckerfrei

 

Klingt für dich nach einem schier unerreichbarem Vorbild? Auch Teresa hatte anfangs Zweifel, ob sie überhaupt eine gewisse Zeit durchstehen würde, hat sich aber konsequent an ihre eigenen Regeln gehalten:

 

2. Mache deinen Plan öffentlich!

 

Es ist unangenehm, eigenes Scheitern zuzugeben. Bedeutet im Umkehrschluss, dass öffentlicher Druck die eigene Motivation erhöhen kann… Teresa hat ihr gesamtes Umfeld über ihr Projekt informiert und begleitet es sogar über Instagram. Du solltest ebenfalls allen Menschen davon erzählen, die dir alltäglich so begegnen; ansprechen werden sie dich garantiert, wenn sie einen Rückfall beobachten. Besonders wertvoll sind hier diejenigen, die sich auch mal trauen, einen A***tritt zu verteilen – dir schwebt da bestimmt schon jemand vor!?

 

Teresa Metten Körpercoach

 

3. Verzichte nicht, ersetze!

 

Wenn du dauerhaft das Gefühl hast, auf etwas verzichten zu müssen, wirst du einen solchen Plan nicht dauerhaft umsetzen können… Kein Mensch hat eine solche Willenskraft! Es geht darum, das unerwünschte, vermeintlich angenehme Verhalten durch ein erwünschtes, ebenso angenehmes Verhalten zu ersetzen. Selbstverständlich isst Teresa auch gern zwischendurch mal was Süßes. Und das erlaubt sie sich auch und greift dann zu getrockneten Maulbeeren, Datteln, Pflaumen oder Rosinen und backt sich ein Früchtebrot daraus. „Sausüß“, wie sie sagt, aber eben ohne zugeführten Zucker!

 

 

Denk doch mal nach: Was könnte dein Laster ersetzen und noch dazu gesund sein? Bestimmt fällt dir da was ein… Am besten stellst du davon gleich eine Menge bereit, wenn du dein Experiment startest, damit du das Gefühl des Entbehrens gar nicht erst kennenlernst!

 

4. Entdecke den Supermarkt neu!

 

Es muss nicht immer Bio sein, und auch nicht immer vegan! Eine gute Qualität mit nachvollziehbarer Herkunft, saisonal und regional reicht völlig aus! Schau dich im Supermarkt mal ganz genau um; es gibt so viele Produkte, die gesund sind und zu leckeren Gerichten verarbeitet werden können. Häufig schmeckt Teresas Familie, die das „Projekt Zuckerfrei“ nur zum Teil mitmacht, gar keinen Unterschied, wenn sie beispielsweise mit Mandelmus statt mit Zucker süßt.

 

Teresa Metten 7

 

Einen kleinen Vorteil hat Teresa als ausgebildete Diätassistentin beim Einkaufen natürlich schon. Aber mit etwas Weitblick und einem gesunden Ehrgeiz müsste es sich zunächst mal grob erschließen lassen, in welchen Produkten Zucker verarbeitet wurde!? Ansonsten musst du dir anfangs die Mühe machen und auf die Rückseite schauen: Zucker findest du fast überall; alles mit der Endung „-ose“ zum Beispiel gilt es zu meiden; ebenso wie „Gerstenmalzextrakt“, was nichts anderes als Zucker ist. Wenn du erst einmal weißt, was du „gefahrlos“ kaufen kannst, geht der Einkauf anschließend noch viel schneller. Und falls du dir doch unsicher sein solltest: Eine Ernährungsberatung bei Teresa beginnt immer mit einer gründlichen Bestandsaufnahme der täglichen Lebensmittel- und Getränkezufuhr bis hin zum letzten Gummi-Bärchen; so kann wirklich nichts übersehen werden.

 

Teresa Metten 4

 

5. Trickse dich selbst aus!

 

Wenn du doch einmal sündigst, brechen oftmals alle Dämme… Vor allem in den ersten sechs bis acht Wochen deines Vorhabens ist diese Gefahr des „Schludern-Lassens“ und des Abbrechens besonders hoch! Dieser Gefahr solltest du dir immer bewusst sein und damit umgehen lernen. Als Teresa den eingangs erwähnten Kaiserschmarrn genossen hatte, ihr Blutzuckerspiegel nur so in die Höhe geschossen war und dann wieder rapide abfiel, kehrte sie mit dem Gedanken zurück: „Ein Mal ist doch kein Mal! Jetzt macht noch was zum Schnucken den Braten auch nicht mehr fett!“ Im Gefrierschrank lag schließlich noch eine Packung Eis… 😉 Doch Teresa blieb tapfer und wusste genau, was sie tun musste, um nicht in den ewigen Teufelskreis zurückzufallen: In eine komplett andere Richtung denken und nicht etwa zum süßen Früchtebrot oder gar zum Eis greifen, sondern eine Riesenportion Brokkoli zubereiten, um sich selbst auszutricksen. Was auch immer also dein Laster ist, mach genau das Gegenteil davon! Es scheint skurril, aber es hilft. Hauptsache dabei ist, es geht schnell und kommt dem eigentlichen Verlangen nicht nahe.

 

Teresa Metten 10

 

Um aber gar nicht erst in solch brenzlige Situationen zu geraten, isst Teresa regelmäßig kleine, gesunde Portionen. Trockenfrüchte, Nüsse und Samen – als Snack oder bei doch mal auftretendem Heißhunger – gehen langsam ins Blut; der Körper kann sich in Ruhe nehmen, was er Gutes davon brauchen kann. So bleibt der Blutzuckerspiegel konstant, und Heißhungerattacken machen weniger Probleme …

 

 

6. Beweg dich!

 

Wann auch immer das Verlangen dich packt, und das Teufelchen in dir zu siegen scheint, geh raus an die frische Luft und beweg dich. Als Personal-Trainerin spornt Teresa sportliche und unsportliche Menschen sämtlicher Altersgruppen an, über sich selbst hinauszugehen; der kleine Ticken, den sie oben drauf setzt, ist entscheidend, damit es zu einem Leistungseffekt kommt. Und manchmal ist es ja auch gut, einen Tritt in den Allerwertesten zu bekommen, wie wir oben schon gesehen haben.

 

Teresa Metten 5

 

Auch in den vielen verschiedenen Kursen, die Teresa rund um Lennestadt gibt, steht zum Teil Vollpower auf dem Programm! Vier Minuten intensives „Tabata“-Training am Tag beispielsweise ersetzen den kompletten Besuch im Fitnessstudio. Wie das funktioniert, lernst du in Teresas Kursen… Übrigens: Da sie alle „Ausreden“ schon kennt und auch Schichtarbeitern ein regelmäßiges Teilnehmen ermöglichen möchte, bietet sie die Kurse zu unterschiedlichen Uhrzeiten an verschiedenen Orten an und bietet dir nach Absprache eine flexible Teilnahme an.

 

 

Wenn Teresa für sich selbst Sport macht, geht sie gern mit ihren beiden Hunden in den Wald, macht Nordic-Walking, genießt die Ruhe, die Natur und die Aussicht von Halberbracht auf alle umliegenden Orte. Eine wirklich zauberhafte Kulisse – wer denkt da bitte noch an Zucker?

 

Teresa Metten 8

 

Vielleicht hast du ein ähnliches Vorhaben oder möchtest auch das „Projekt Zuckerfrei“ starten? Weitere Hinweise (auf der Instagram-Seite findest du auch Rezepte u.a. für das Früchtebrot) und Unterstützung gibt´s hier:

https://www.koerpercoaching-sauerland.info/

https://www.instagram.com/koerpercoach_teresa/

https://www.facebook.com/KoerpercoachingSauerland/

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