(NICHT NUR) DIE „BÖRDE THERME“ ERSTRAHLT IN NEUEM GLANZ

ODER: IN BAD SASSENDORF HAT SICH EINIGES GETAN!

Gehst du gern in die Sauna? Nein? Etwa, weil es dir dort zu heiß ist? Auch wenn wir in der nächsten Woche noch einmal die 30-Grad-Marke knacken werden, glaube mir, in spätestens zwei Monaten wirst du dich nach einem kuschelig-warmen Ort sehnen… Und ganz nebenbei bemerkt: Viren mögen diese Temperaturen auch überhaupt nicht! Es liegt gar nicht an der Hitze, sondern vielmehr an der ungewohnt mangelnden Bekleidung? Das kann ich erstmal verstehen, aber es gibt ja Saunatücher und Bademäntel; außerdem denkt man daran spätestens nach dem zweiten Saunagang überhaupt nicht mehr – habe ich mir zumindest sagen lassen… Auch das ist nicht der Grund? Dann kann es nur noch einer sein: Du warst schon länger nicht mehr in Bad Sassendorf!

Eine einzigartige Saunalandschaft

Bestimmt warst du auch bei dem ein oder anderen Blogbeitrag schon mal erstaunt darüber, dass wir so etwas Einzigartiges oder Schönes bei uns hier im Sauerland haben!? Und ganz ehrlich, mir geht es nicht anders! Natürlich hatte ich hohe Erwartungen, als ich mich auf den Weg in die Therme machte, die in den letzten drei Jahren mit einem Investitionsvolumen von fast 17 Millionen Euro fit für die Zukunft gemacht wurde – zumal für den Rundgang mit Geschäftsführerin Ulrike Wieners und Olaf Bredensteiner von der Gemeinde Bad Sassendorf eine Stunde angesetzt war, und ich auch bei den „Salzwelten“ schon außergewöhnliche Erfahrungen machen durfte… Und doch kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus!

So, bevor hier falsche Verdächtigungen aufkommen: Mein Staunen lag natürlich nicht an den Besuchern – den Rundgang haben wir in Straßenkleidung vor Öffnung des Saunabetriebes gemacht. Und das würde ich auch dir dringend empfehlen, wenn du dir zunächst einmal ein umfassendes Bild machen möchtest! Am 18.10., 15.11. und 03.12. sind die nächsten Termine für die kostenlosen Saunaführungen, bei der du dir all die faszinierenden Neuigkeiten wie die Sauna im neu errichteten Gradierwerk selbst anschauen kannst; völlig bekleidet natürlich 😉

Während eines Saunabesuchs von fünfzehn Minuten kannst du hier einen kompletten Tagesverlauf erleben, der durch die entsprechende Licht- und Geräuschkulisse simuliert wird – abtauchen in eine andere Welt leicht gemacht! Jede der zehn Saunen hat ihr eigenes Konzept, doch eins haben alle gemeinsam: Dass sie etwas ganz Besonderes sind! Da ein Sauna-Tag niemals reichen wird, um alle zu nutzen, solltest du dir vorher beim Rundgang die „Siedehütte“ und die „Börde-Destille“, die „Biosauna“ und die „Panorama-Sauna“ ganz genau anschauen und eine Entscheidung treffen – oder einfach mehrmals wiederkommen…

Nachdem du dich abgekühlt hast, stehen dir drei Ruheräume zur Verfügung, die ihren Namen wirklich verdient haben. In unterschiedlichen Arrangements, mit viel Abstand und Wohlfühlatmosphäre kannst du hier wirklich entspannen. Auf Bildschirmen wirst du immer aktuell darüber informiert, in welcher Sauna wann der nächste Aufguss stattfindet – in der „Siedehütte“ wird sogar ganz traditionell die große Glocke geläutet… Natürlich findet sich auch in den Schwimmbecken die Bad Sassendorfer Sole wieder; das „Sole-Schwebebecken“ mit einem Salzgehalt von bis zu fünfzehn Prozent könnte glatt als das „Tote Meer des Sauerlands“ durchgehen. Und als i-Tüpfelchen steht dir als Saunabesucher sogar ein exklusiver Bereich im Gradierwerk zur Verfügung, der dir den Tag sogar dann sehr angenehm gestalten sollte, wenn du nicht der leidenschaftlichste Saunagänger bist!

Sprudelliege statt Wasserrutsche

Als Saunabesucher kannst du jederzeit auch in den Bad-Bereich wechseln, nicht aber umgekehrt… Wie schon gesagt: Du badest hier in Bad Sassendorfer Natursole. Sowohl die beiden Außenbecken als auch das großzügige Innenbecken weisen einen Salzgehalt von drei Prozent auf. Die drei Becken sind miteinander verbunden, du kannst von innen nach draußen schwimmen, was sicherlich besonders beim Mitternachtsschwimmen an jedem ersten Freitag im Monat ein ganz besonderes Erlebnis ist…

Im Zuge der Sanierung, die natürlich auch jede Menge technische Neuerungen erforderte, wurde auch ganz bewusst an der Stimmung im Bad gearbeitet. Ein durchdachtes Lichtkonzept, Wasser in Bewegung, das sich an der Decke spiegelt, ein Whirlpool in der Mitte des Beckens, Massagedüsen, im flachen Wasser integrierte Sprudelliegen – wenn du nun noch eine Rutsche vermisst, sei dir gesagt: Das ist mit Absicht so…

Auch im Außenbereich hat sich jede Menge getan: Eine großzügige Fläche bietet Platz für jede Menge bequeme Liegen; dein Handtuch auf dem Boden ausbreiten musst du hier sicherlich nicht! Mit Blick auf das Gradierwerk kannst du dann vielleicht auch schon etwas von der salzhaltigen Luft schnuppern, ansonsten einfach noch etwas näher rangehen…

Ab Dienstag ist auch die (zwischenzeitlich coronabedingt gesperrte) Meersalzgrotte wieder (eingeschränkt) geöffnet. Hier solltest du – umgeben von reinem Steinsalz – einmal richtig tief Luft holen! Nicht nur gut bei Haut- und Atemwegskrankungen, sondern auch einfach nur zur Entspannung eine gute Idee…

Gradierwerk und Kurpark

Jetzt habe ich schon so viel vom „Gradierwerk“ erzählt, und du hast mich noch gar nicht gefragt, was das eigentlich ist… Okay, begeistert Erzählende sollte man nicht unterbrechen, also erfährst du´s jetzt: Ein Gradierwerk ist ein mit Reisigbündeln gefülltes Holzgerüst, das zur Salzgewinnung genutzt wurde. Indem die Sole durch die Äste hindurchgeleitet wird, verdunstet Wasser und der Salzgehalt wird auf natürliche Weise erhöht.

Das neu errichtete Gradierwerk dient natürlich nicht mehr dazu, den Bad Sassendorfer Sälzern die Arbeit zu erleichtern, sondern Besuchern aus nah und fern ein gesundes und schönes Erlebnis zu verschaffen: Ein Teil des 73 Meter langen Gebäudes ist, wie ich schon erzählt habe, den Saunabesuchern vorbehalten.

Der größte Teil aber ist öffentlich vom Kurpark aus zugänglich, und das im wahrsten Sinne: Die Anlage ist weitgehend barrierefrei; auch mit dem Aufzug geht´s auf eine Höhe von über zehn Metern, von der aus du nicht nur die Aussicht genießen, sondern auch das Wasser beim Tröpfeln beobachten kannst!

Die Eichen-Balken und der Schwarzdorn-Reisig versprühen einen ganz besonderen Duft, den du nicht nur in dem Gebäude, sondern auch außerhalb wahrnehmen kannst… Und auch der Salzgehalt ist nicht nur förmlich zu schmecken, sondern hat auch noch eine entzündungshemmende und abschwellende Wirkung, die Linderung bei Atemwegserkrankungen schafft. Absolut empfehlenswert – wirklich total angenehm!

Begonnen hat diese „Frischzellen-Kur“ in Bad Sassendorf mit der Renaturierung der Rosenau. Der ökologische Zustand des Baches wurde verbessert, Wege verlegt, Brücken gebaut…

Nach und nach folgten weitere Veränderungen auch im Kurpark, immer die Bedürfnisse von allen Generationen im Blick. Angebote für Familien, extra breite Bänke, komfortable Wege laden zum Spazieren und Verweilen ein, und mit der Veranstaltungsfläche am Gradierwerk sind sogar Konzerte möglich.

Und damit sind die Veränderungen noch lange nicht am Ende: Gerade hat die Adventure-Golf-Anlage geöffnet, bis Ostern wird sich auch im nördlichen Bereich des Kurparks noch Einiges tun. Wenn es so weit ist, erfährst du´s hier!

So, ich war zwei Stunden in Bad Sassendorf unterwegs, habe einen echt langen Blogpost geschrieben und dennoch das Gefühl, im Schnelldurchlauf nicht mal ansatzweise alles beschrieben zu haben, was es zu entdecken gibt… Aber entdecken muss man ja auch schließlich selbst – ich wünsche dir ganz viel Spaß dabei!

https://www.badsassendorf.de/

Die Fotos wurden mit freundlicher Unterstützung von der Börde Therme und der Gemeinde Bad Sassendorf (Fotografen: Volker Beushausen, Helene Janzen, Olaf Bredensteiner) zur Verfügung gestellt.

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