ODER: ZURÜCK IN ELSPE…
Du nimmst auf der Tribüne Platz. Vor dir öffnet sich die gewaltige Naturbühne, Hufe donnern über den Sand, Schüsse hallen durch das Tal und irgendwo zwischen all den Abenteuern passiert etwas, womit du nie gerechnet hättest – dieser Abend lässt dich nicht mehr los. Aus einer einfachen Vorstellung wird ein Traum, der dein ganzes Leben verändern soll… Genau so begann vor rund 40 Jahren die Geschichte von Thomas Koziol. Der Österreicher besuchte die Karl-May-Festspiele in Elspe und war von der Atmosphäre so überwältigt, dass ihn diese Faszination fortan begleitete. Zurück in seiner Heimat gründete er mehrere Karl-May-Bühnen in Österreich, spielte viele Jahre selbst Winnetou und machte die Geschichten um den Apachenhäuptling zu einem festen Bestandteil seines Lebens. Heute führt ihn dieser Weg zurück an den Ort, an dem alles begann. Aus dem begeisterten Besucher von damals ist der neue Old Shatterhand des „Elspe Festival“ geworden. Genau hier, im Sauerland, wo der Grundstein für seine außergewöhnliche Karriere gelegt wurde, steht Thomas Koziol nun selbst auf der Bühne – als Winnetous berühmter Blutsbruder:
Hier schließt sich der Kreis
Thomas, 1986 sitzt ein 16-jähriger Junge aus Österreich auf der Tribüne in Elspe und erlebt Pierre Brice als Winnetou. Fast vierzig Jahre später reitest du selbst als Old Shatterhand auf dieselbe Bühne. Gibt es Momente, in denen du an diesen Jungen von damals denken musst?
Eigentlich denke ich ständig daran, weil sich hier für mich ein Kreis schließt. Mein Wunsch, Schauspieler zu werden und auf der Bühne zu stehen, hat genau hier seine Wurzeln. In Elspe kommt alles zusammen, was meine Interessen verbindet – Pferde, Theater, Action und diese wunderbare Natur. Als ich noch in den Kinderschuhen steckte, waren meine Freunde und ich begeistert von Karl May und den Indianern. Ich habe schon früh angefangen zu reiten, und irgendwann hat mich ein Freund auf die Festspiele im Sauerland hingewiesen. So etwas gab es in Österreich nicht. Also bin ich mit meinem Vater hierhergekommen. Das war für mich ein echtes Abenteuer, und ich erinnere mich bis heute unglaublich gern daran.

1988 hast du u.a. mit deinem Vater Heinrich Hubertus Koziol in Österreich die Karl-May-Festspiele in Gföhl gegründet. Wie kam es dazu?
Es war nie geplant, dass daraus eine dauerhafte Geschichte wird. Wir wollten uns einfach unseren Jugendtraum erfüllen, das einmal machen und ein Wochenende lang spielen – für uns, unsere Verwandten und Bekannten. Also haben wir uns auf die Suche nach einem Veranstaltungsort gemacht. Meine Familie hatte damals in Gföhl ein kleines Bauernhäuschen als Sommerhaus, und unser Nachbar besaß zufälligerweise eine alte, stillgelegte Schottergrube. Direkt daneben lag ein Bauernhof, auf dem wir die Pferde unterstellen konnten. Das war wirklich der perfekte Ort für unser Vorhaben. Wir haben ihn gefragt, ob wir dort ein Wochenende lang Karl-May-Spiele veranstalten dürfen. Er wusste gar nicht, wovon wir reden, und meinte nur: „Macht, was ihr wollt!“ Dann brauchten wir noch ein, zwei Jahre Vorbereitungszeit. Wir mussten das Buch schreiben, die Kostüme zusammenschneidern und Mitwirkende finden. 1988 war es schließlich so weit: Rund um den 15. August, einen österreichischen Feiertag, spielten wir vier Tage lang jeweils zweimal täglich. Wir hatten das große Glück, dass die Medien das Projekt begleitet haben, und tatsächlich wurde es ein riesiger Erfolg. Es kamen irrsinnig viele Menschen. Für das Publikum hatten wir einfache Wirtshausbänke aufgestellt – das war alles noch sehr semiprofessionell. Aber das Stück kam so gut an, dass wir direkt im Anschluss mit den Planungen für das nächste Jahr begonnen haben. Und so entwickelte sich das Ganze immer weiter. Das große Vorbild war dabei immer Elspe. Das ist für mich das Mekka der Karl-May-Festspiele – da geht einfach nichts drüber.



Du warst in Österreich nicht nur Schauspieler, sondern auch Regisseur, Autor, Produzent und Intendant. Wenn man so viele Aufgaben übernimmt, verändert das den Blick auf die Bühne? Oder bleibt man innerlich immer zuerst Schauspieler?
Der Blick wird auf jeden Fall erweitert. Ich denke, es kommt mir heute sehr zugute, dass ich viele Bereiche des Bühnenberufs kennengelernt habe. So kann ich besser verstehen, wie Theater funktioniert und was alles notwendig ist, damit eine Produktion überhaupt ins Laufen kommt. Ich möchte das nicht über einen Kamm scheren, aber wenn man „nur“ Schauspieler ist, fehlt manchmal der Blick über den Tellerrand. Wenn man viele verschiedene Aufgaben übernommen hat, versteht man Entscheidungen besser, die man als reiner Schauspieler vielleicht nicht nachvollziehen könnte. Es müssen schließlich auch wirtschaftliche Entscheidungen getroffen werden, die für die gesamte Produktion wichtig sind. Dann kann es eben auch sein, dass der eine oder andere Schauspieler einmal zurückstecken muss. Theater ist ein Teamsport. Das kann man nicht als Solist machen. Ton, Licht, Kostüm und Requisite – alles trägt dazu bei, die Show auf der Bühne möglich zu machen. Es wäre völlig falsch, als Schauspieler zu denken: Das ist jetzt mein Erfolg. Es ist immer ein gemeinsamer Erfolg. Das Ganze funktioniert wie ein Uhrwerk, bei dem ein Rädchen ins andere greift. Hinter den Kulissen arbeiten sogar mehr Menschen als auf der Bühne stehen und den Applaus bekommen. Wenn man den Blickwinkel einmal verändert, lernt man auch, die Arbeit der anderen viel mehr wertzuschätzen.





In Österreich hat Karl May traditionell einen anderen Stellenwert als in Deutschland. Wie hast du die Begeisterung hier in Elspe erlebt? Spürt man den Unterschied, wenn man vor diesem Publikum spielt?
Ganz massiv! Das kann man überhaupt nicht vergleichen. Als ich 1988 in Österreich mit dem Projekt angefangen habe, kannte das dort praktisch niemand. Dann haben wir dieses Genre groß gemacht. Aus unserem Projekt sind weitere Bühnen entstanden: Die Bühne in Weitensfeld in Kärnten habe ich mitgegründet, ebenso die wunderschöne Bühne in Winzendorf in Niederösterreich. Dort war ich sieben Jahre lang als Intendant, Regisseur und Winnetou tätig. In den 90er- und 2000er-Jahren waren diese Bühnen sehr erfolgreich und hatten hohe Besucherzahlen. Inzwischen ist das Interesse in Österreich aber wieder deutlich zurückgegangen. Hier in Deutschland dagegen ist die Begeisterung – auch die mediale Begeisterung – für dieses Thema ungebrochen. Es freut mich wahnsinnig, dass die Menschen wissen möchten, wer hier spielt und wie gespielt wird. Dieses Interesse wird seit so vielen Jahren aufrechterhalten. In Österreich musst du die Presse eher dazu bewegen, überhaupt zur Premiere zu kommen. Und dann fragen sie meist nur, welche Prominenten sie interviewen können, interessieren sich aber kaum für das Stück selbst. Das ist hier erfrischend anders, und das gefällt mir sehr. Das Lustige ist: Viele meiner Freunde und Kollegen aus Wien, die meinen Einladungen zu Produktionen in Österreich manchmal nicht einmal folgen, kommen jetzt ins Sauerland und können kaum glauben, was sie hier erleben. Ich bin inzwischen fast schon zum Fremdenführer geworden.

Du verbringst mehrere Monate im Sauerland. Wie fühlt sich diese Zeit für dich an? Gibt es Orte, Menschen oder Eigenheiten, die dir besonders ans Herz gewachsen sind?
Mir sind definitiv schon einige Sauerländer ans Herz gewachsen. Auch abseits der Bühne sind Freundschaften entstanden, von denen ich hoffe, dass sie noch lange bestehen bleiben. Das Sauerland ist traumhaft schön. Es erinnert mich an österreichische Landstriche, in denen ich mich ebenfalls sehr wohlfühle, zum Beispiel an die Gegend rund um Gföhl. Diese hügelige, bewaldete Landschaft ist sich schon sehr ähnlich. Ich habe außerdem den Eindruck, dass das Sauerland ein echtes Pferdeland ist. An jeder Ecke stehen Pferde, überall sind Koppeln – das wirkt hier ganz selbstverständlich. Als Pferdemensch geht mir dabei natürlich das Herz auf. Ich habe schon das Gefühl, dass die Menschen im Sauerland zunächst etwas zurückhaltend und vielleicht auch ein wenig ruppig wirken. Aber wenn sie einen erst einmal ins Herz geschlossen haben, sind sie offen, herzlich und bleiben das auch. Das ist mir ehrlich gesagt viel lieber, als wenn von Anfang an eitel Sonnenschein herrscht, dahinter aber alles nur oberflächlich ist.

Du hast viele Jahre selbst Winnetou gespielt. Nun schlüpfst du in die Rolle seines Blutsbruders. Ist Old Shatterhand für dich eine völlig neue Figur oder begegnest du ihm heute mit dem Wissen eines ehemaligen Winnetous?
Dadurch, dass ich dreißig Jahre lang Karl May in Österreich gespielt und inszeniert habe, habe ich mich natürlich intensiv mit seinem Werk beschäftigt. Dazu gehören selbstverständlich auch alle anderen Figuren rund um Winnetou. Wenn man diese Geschichten inszeniert, muss man sich mit jeder einzelnen Figur intensiv auseinandersetzen. Das eine ist dieses Wissen, das andere ist es, Old Shatterhand tatsächlich selbst zu spielen. Für mich war das eine echte Metamorphose. Ich versuche nicht, Old Shatterhand zu spielen – ich möchte Old Shatterhand sein, sobald ich die Bühne betrete. Die Rolle soll so tief in mir verankert sein, dass dort nicht mehr Thomas steht, sondern Old Shatterhand. Dafür ist natürlich viel Hintergrundarbeit nötig. Ich lese Sekundärliteratur, beschäftige mich noch intensiver mit der Figur und hinterfrage ihre Motive. Diese Arbeit habe ich sehr gern gemacht, weil mir die Verantwortung bewusst ist, die ich hier beim „Elspe Festival“ trage. Ich spiele eine wichtige Rolle und stehe mit Stars wie Jean-Marc auf der Bühne. Da kann ich nicht einfach hierherkommen und das mal eben aus dem Ärmel schütteln. Hierher kommen jedes Jahr sehr viele Menschen mit einer großen Erwartungshaltung. Das setzt einen schon unter Druck, und diesem Anspruch möchte ich gerecht werden. Umso glücklicher bin ich, dass die Resonanz so positiv ist und die Menschen begeistert davon sind, wie ich die Rolle anlege. Das hat mir wirklich eine Last von den Schultern genommen. Ich spiele jede Vorstellung noch immer mit großer Freude – es macht einfach unheimlich viel Spaß.

Mit Jean-Marc Birkholz steht ein Winnetou auf der Bühne, der diese Rolle seit vielen Jahren verkörpert. Wie schnell habt ihr zueinander gefunden und wodurch entsteht das Vertrauen, das die Zuschauer zwischen euren Figuren spüren?
Die Chemie zwischen den Schauspielern ist ganz entscheidend für den Erfolg. Nicht umsonst ist es in Amerika üblich, vor großen Produktionen sogenannte Chemistry-Tests zu machen, bevor die Rollen besetzt werden. Dabei werden Probeaufnahmen gemacht, um zu sehen, ob die Schauspieler auch menschlich miteinander harmonieren. Nur dann kann sich das später auch auf den Film oder eben auf die Bühne übertragen… Ich hatte Jean-Marc schon vorher spielen sehen. Ich war 2016 als Zuschauer hier und fand seine Arbeit großartig. Deshalb bin ich auch mit einer gewissen Unsicherheit nach Elspe gekommen. Aber wie sich schnell herausgestellt hat, war das völlig unbegründet. Als ich Jean-Marc begegnet bin – und das klingt jetzt fast kitschig –, war es, als würde ich einen Seelenverwandten treffen. Wir ticken völlig gleich, haben den gleichen Humor, lachen über dieselben Dinge und können wunderbar miteinander diskutieren. Wir teilen viele Ansichten und verstehen uns auch privat hervorragend. Jean-Marc ist ein Herzensmensch. Er ist mir gegenüber immer offen gewesen, hat sich meine Ideen angehört und sie gemeinsam mit mir weiterentwickelt. Das alles hilft natürlich enorm auf der Bühne – gerade in „Winnetou I“, wenn die beiden Blutsbrüder zueinanderfinden.



Die Zuschauer erleben zwei Helden auf der Bühne. Hinter den Kulissen steckt monatelange Vorbereitung. Was unterschätzen die meisten Menschen an dieser Arbeit?
Im Gegensatz zu vielen klassischen Theaterproduktionen gibt es hier kein riesiges Team, das einem alles abnimmt oder einem alles auf dem Silbertablett serviert. Auch als Schauspieler ist man in Elspe gefordert, Verantwortung für alles zu übernehmen, was auf der Bühne wichtig ist. Das beginnt beim Pferd und reicht über die Waffen bis hin zum Kostüm. Da ist viel Eigeninitiative gefragt. Das Team in Elspe übernimmt so viele unterschiedliche Aufgaben, dass man nicht zusätzlich noch ein Kindermädchen für die Schauspieler abstellen kann. Ich kenne das auch aus der freien Theaterszene und finde das gut. Es sorgt dafür, dass man mitdenkt und sich nicht darauf verlässt, dass andere den eigenen Job erledigen.




Es gibt viele Kinder im Publikum, die vielleicht zum ersten Mal Karl May erleben – so wie du damals. Was hoffst du, nehmen sie von diesem Tag mit nach Hause?
Vielleicht entdeckt der eine oder andere seine Liebe zum Theater und zur Show. Vielleicht fragen sich manche: Wer war eigentlich Karl May? Wer war Winnetou? Und vielleicht machen sie sich dann auf die Suche nach dem Ursprung dieser Geschichten, nehmen ein Buch zur Hand oder schauen sich einen der alten Filme an. Wenn dadurch bei dem einen oder anderen eine echte Begeisterung für dieses Thema entsteht, wäre das für mich schon ein großer Gewinn. Und wer weiß – vielleicht entsteht daraus ja sogar irgendwann die nächste Freilichtbühne. [lacht]

Wenn nach der Dernière die Pferde wieder im Stall stehen und die letzte Explosion verraucht ist – woran erkennst du, dass dieser Sommer im Sauerland für dich ein ganz besonderer gewesen ist?
Wenn ich vor der Vorstellung backstage sitze, auf meinen Auftritt warte und auf diese gewaltigen Pfeiler schaue, die die Dachkonstruktion tragen, dann weiß ich, dass ich gleich hinausgehe und über 4.000 Zuschauer auf mich warten. Menschen, die sich auf die Show freuen und diesen Abend gemeinsam erleben wollen. In solchen Momenten merke ich, dass ich das alles emotional noch gar nicht verarbeitet habe – obwohl ich das inzwischen seit zwei Monaten mache. Ich glaube, ich werde all diese Eindrücke erst dann richtig begreifen, wenn ich wieder zu Hause bin. Im Moment ist das wie ein Abenteuerurlaub, bei dem ein Erlebnis auf das nächste folgt und man gar nicht richtig wahrnimmt, was eigentlich alles passiert… Ich fahre während der gesamten Spielzeit kein einziges Mal nach Österreich. Warum auch? Im Moment fühle ich mich hier im Sauerland zu Hause. Heimat ist für mich immer dort, wo das Herz ist und wo die Menschen sind, die man gern hat. Und wie ich eben schon erzählt habe: Meine Freunde aus Österreich kommen ohnehin alle hierher. Da muss ich gar nicht extra hinunterfahren.

Kaum ist in Elspe der letzte Applaus verklungen, geht es für dich auf Burg Lockenhaus weiter. Dort verwandelst du dich vom aufrichtigen Old Shatterhand in Dracula, den Fürsten der Finsternis – und die Zuschauer folgen dem Ensemble durch die historischen Räume und Innenhöfe der Burg. Was fasziniert dich an diesem außergewöhnlichen Rollen- und Bühnenwechsel am meisten?
Das Schöne am Schauspielerberuf ist, dass man alles sein kann – erst der Held, dann der Bösewicht. So eine Verwandlung macht jedem Schauspieler große Freude. Genau deshalb hat man diesen Beruf schließlich ergriffen… Was in Elspe die Pferde sind, ist in Lockenhaus die Burg. Sie ist die einzige Templerburg Österreichs, wurde um das Jahr 1200 erbaut und nicht modernisiert, sondern in ihrem ursprünglichen Zustand restauriert. Im Oktober liegt dort oft Nebel über den Hügeln, die Luft ist feucht und alles wirkt herrlich düster. Die Burg thront hoch über der Landschaft, Nebelschwaden ziehen vorbei – da muss man gar nicht mehr viel machen, und trotzdem hat man sofort das Gefühl, mitten in der Welt von Graf Dracula zu sein. Das Stück wird in ganz enger Nähe zum Publikum gespielt. Wir nehmen die Zuschauer wirklich mit hinein in die Geschichte und führen sie durch die verschiedenen Räume und Innenhöfe der Burg. Angefangen haben wir damals als Tourneetheater, inzwischen spielen wir dort seit 14 Jahren. Es gibt eine gute Infrastruktur mit Parkplätzen, Gastronomie und einem Hotel mit 300 Betten – vielleicht ja auch eine schöne Gelegenheit für die Sauerländer, uns einmal in Österreich zu besuchen!? Ich spiele hier in Elspe noch bis zum 13. September. Am nächsten Tag fahre ich zurück nach Österreich, und schon am 15. beginnen in Wien die Proben. Das Ensemble startet zwar eine Woche früher ohne mich, aber ich stoße dann direkt dazu. Natürlich ist das ein straffes Programm. Aber wenn man das tut, was man liebt, fühlt es sich nicht nach Arbeit an. Das Publikum fragt schließlich nicht danach, wie viele Stunden man investiert hat – es erwartet einfach eine gute Show. Und je leichter auf der Bühne alles aussieht, desto mehr Arbeit steckt meist dahinter. Für diesen Beruf muss man brennen – und genau das tue ich.

Dass aus einem 16-jährigen Karl-May-Fan aus Österreich einmal der Old Shatterhand der Karl-May-Festspiele Elspe werden würde, hätte damals wohl niemand gedacht – am wenigsten Thomas Koziol selbst. Umso schöner ist es, dass sich dieser Kreis nach fast 40 Jahren genau dort schließt, wo alles begann… Wenn du Thomas Koziol als Old Shatterhand gemeinsam mit Jean-Marc Birkholz als Winnetou noch selbst erleben möchtest, hast du dazu noch bis zum 13. September Gelegenheit. Vielleicht sitzt auch du dann auf der Tribüne – und nimmst nicht nur eine spektakuläre Inszenierung mit nach Hause, sondern eine Geschichte, die zeigt, dass manche Träume einen langen Anlauf brauchen, um wahr zu werden.
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Die Fotos aus Österreich wurden mit freundlicher Unterstützung von Thomas Koziol zur Verfügung gestellt.
