HANDARBEIT AM FLIESSBAND: WOODLAND – SAUERLAND DRY GIN DISTILLER´S CUT

ODER: DEN GESCHMACK DER REGION IN DIE FLASCHE GEPACKT…

 

Anno 1288 – Im Norden Kölns tobt eine der größten Ritterschlachten des Mittelalters, die die Entscheidung in einem lange schwelenden Konflikt bringen sollte. Mittendrin: ein Sauerländer mit seinem Gefolge. Eberhard I Graf von der Mark nutzt den Konflikt zwischen dem Erzbischof von Köln und dem Herzog von Brabant, um sich von der kölnischen Oberherrschaft zu befreien. Am späten Nachmittag des 5. Juni 1288 brechen die feindlichen Linien zusammen, der Erzbischof wird gefangen genommen. Als Lohn für seine Mühen kann Eberhard I für seine „Mark“ (der heutige westliche Teil des Sauerlandes) die Unabhängigkeit erreichen…

 

Woodland Schlacht von Worringen

 

So schmeckt das Sauerland

 

Ziemlich genau 730 Jahre später können wir nur noch spekulieren, ob diese langwierigen Kämpfe auch ausgetragen worden wären, wenn die Ritter ihn schon gehabt hätten: den Woodland Gin. Vieles spricht dafür, dass sie ihre Schwerter dann eher auf eine andere Art gekreuzt hätten.

 

Woodland Logo

 

Nicht Gegenstand bloßer Spekulationen, sondern ziemlich genau messbar, ist die Erfolgsgeschichte des Woodland Dry Gin: Vor drei Jahren bloß eine Idee, seit nicht mal zwei Jahren auf dem Markt, die erste Charge innerhalb von fünf Wochen vergriffen und inzwischen schon 30.000-fach verkauft. Und das, obwohl der ganz große Gin-Hype schon fast wieder vorbei ist, und es ca. 1.000 andere Gin-Marken allein in Deutschland gibt. Bei so einem Erfolg muss einiges gestimmt haben: ein überzeugendes Produkt mit herausragendem Geschmack, ein leidenschaftlich arbeitendes und gut harmonierendes Team dahinter und eine Marke, die gut kommuniziert wird.

 

Woodland Gin einwickeln Limited Edition

 

Von Anfang an war erklärtes Ziel der Macher, ein Produkt aus dem und für das Sauerland zu machen. Neben der Liebe zu der Region verbinden Till Brauckmann, Matthias Czech, Gregor Biedrzycki, Dr. Moritz Dimde, Andreas Schulte und Johannes Bitter-Suermann die Leidenschaft für Gin und ihre teils seit Kindertagen bestehende Freundschaft. Für die Entwicklung der Rezeptur kam noch ein ganz besonders im Abschmecken erfahrener Gaumen hinzu: der WDR-Koch und Genussbotschafter für das Sauerland Olaf Baumeister. So ist eine multiprofessionelle Crew entstanden, die gemeinsam an einem Ziel arbeitet: das Sauerland durch den Woodland – Sauerland Dry Gin weit über seine Grenzen hinaus bekannt zu machen.

 

 

Wie packt man nun die Region in eine Flasche? Nun, man geht hinaus in die Wälder und Wiesen, pflückt Sauerampfer, Brennnessel, Baumpilz, Löwenzahnwurzel und Fichtenspitzen und bringt diese zur Märkischen Spezialitätenbrennerei. In der Brennblase werden dann alle „Botanicals“ jeweils einzeln destilliert, um ihnen ihr natürliches Aroma zu entziehen. Da dieser Prozess pro Pflanze mehrere Stunden dauert und die Brennblase zwischendurch abkühlen muss, kann diese Vorarbeit schon mal eine ganze Woche dauern.

 

Märkische Spezialitätenbrennerei Brennblase

 

Da die natürlichen „Botanical-Geiste“ im Gegensatz zu künstlich erzeugten Aromen nicht immer exakt gleich schmecken, der Woodland Gin aber schon, werden sie im Kaltverfahren zur Gin-Basis hinzugegeben. So können noch Feinabstimmungen in der Rezeptur vorgenommen werden, was in der Brennblase nicht möglich wäre. Den immer gleichen Geschmack erreicht man durch die „Triangel-Verkostung“: zwei Gläser enthalten bereits abgefüllten Gin, eins die neue Charge. Beim „blinden“ Probieren wird nun so lange getestet, bis der Inhalt der drei Gläser genau gleich schmeckt.

 

Märkische Spezialitätenbrennerei

 

Nun muss der Gin nur noch abgefüllt und etikettiert werden. Dass beim klaren, schlichten und zugleich hochwertigen Design von Apotheker-Flasche und Etikett nichts dem Zufall überlassen ist, kommt nicht von ungefähr. Schließlich sind drei der Crew-Mitglieder Inhaber einer Werbeagentur. Und auch der Name „Woodland“ sorgt dafür, dass sowohl das Hauptcharakteristikum der Sauerländer Natur transportiert als auch das Anliegen in der Heimat des Gin, Großbritannien, verstanden wird. Vom Sauerland in die große, weite Welt – das ist die Richtung…

 

Woodland Sauerland Dry Gin

 

Der stärkste Gin, den sie je gemacht haben…

 

„Woodland – Sauerland Dry Gin Distiller´s Cut“, so heißt die auf 1.000 Flaschen limitierte Sonderedition, die tatsächlich einige „Umdrehungen“ mehr als die klassische Variante in sich hat.

 

Woodland Dry Gin Distillers Cut

 

Vorgestern traf sich die gesamte Woodland-Crew in der Märkischen Spezialitätenbrennerei, um die Flaschen stilgerecht von Hand zu nummerieren, in Seidenpapier einzuwickeln und in eine edle Holzkiste zu legen.

 

 

Flugs war dazu eine Art Fließband durch die gesamte Brennerei aufgebaut, schließlich mussten die gesamten 1.000 Flaschen an dem einen Tag in den Karton. Hat geklappt, sie sind nun versandbereit.

 

 

Da schon die Hälfte vorbestellt ist, solltest du dich allerdings sehr beeilen, wenn du noch eine bekommen möchtest. Sicherlich ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk. Ansonsten bin ich ganz sicher, dass die Crew noch auf viele andere Ideen kommen wird, die du als Alternative zum klassischen Woodland – Sauerland Dry Gin genießen kannst!

 

IMG_2985

 

Einige der im Artikel verwendeten Fotos stammen mit freundlicher Unterstützung von:

http://www.woodland-gin.com

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