DAS „TORTENATELIER SA MESA“ VERZAUBERT MIT SÜSSEN KREATIONEN

ODER: WO BERGISCHER CHARME AUF FEINSTE TORTEN TRIFFT…

Dort, wo das Sauerland langsam ins Bergische Land übergeht, verändert sich nicht nur die Landschaft. Sanfte Hügel treffen auf die typischen dunklen Schieferhäuser, kleine Gassen erzählen von vergangenen Zeiten und hinter alten Fassaden warten oft die schönsten Überraschungen. Genau so ein Ort verbirgt sich mitten in Halver. Schon von außen zieht das historische Schiefergebäude die Blicke auf sich. Es gehört zu den ältesten Häusern der Stadt und verbindet bergische Geschichte mit neuem Leben. Kaum öffnest du die Tür, empfängt dich der Duft frisch gebackener Köstlichkeiten. Dein Blick wandert sofort zur Tortenvitrine, in der jedes einzelne Stück wie ein kleines Kunstwerk aussieht. Gleichzeitig wirkt das Café modern, stilvoll und unglaublich gemütlich… Genau hier hat Konditormeister Stefano Gallus mit dem „Tortenatelier Sa Mesa“ einen Ort geschaffen, an dem feinste Patisserie auf historische Mauern trifft. Zwischen bergischem Charme und moderner Eleganz entstehen Torten, die nicht nur wunderschön aussehen, sondern vor allem eines tun sollen – dir einen ganz besonderen Genussmoment schenken:

Ein kleines Schmuckstück

Halver liegt genau dort, wo das Sauerland und das Bergische Land ineinander übergehen. Zwar gehört die Stadt zum Märkischen Kreis, doch geographisch und kulturell spürst du hier an vielen Ecken den bergischen Einfluss. Besonders die typischen Schieferhäuser erzählen davon. Sie verleihen der Stadt ihren ganz eigenen Charakter und machen einen Spaziergang durch die Altstadt zu etwas Besonderem.

Mitten in dieser historischen Kulisse liegt das „Tortenatelier Sa Mesa“. Das Gebäude gehört zu den ältesten Häusern Halvers und zählt zu den wenigen bergischen Fachwerkhäusern im Sauerland. Im Rahmen der „Regionale 2013“ wurde es mit viel Liebe restauriert und zu neuem Leben erweckt. Alte Holzbalken treffen auf moderne Einrichtung, historische Fliesen begrüßen dich schon im Eingangsbereich und schaffen genau die Atmosphäre, die dieses Café so besonders macht.

Dass Stefano Gallus heute hier Gäste empfängt, begann eigentlich einige Kilometer entfernt. Gemeinsam mit seiner Frau Edith gründete der Konditormeister bereits im Januar 2012 seine eigene Konditorei mit Backstube in Radevormwald. Zunächst verkauften sie ihre handgefertigten Torten ausschließlich außer Haus. Doch die Nachfrage war so groß, dass sie schon wenige Monate später zusätzlich das erste „Tortenatelier“ mit Café eröffneten.

Auch in Halver konnten die Menschen ihre Torten zunächst an drei Tagen in der Woche außer Haus kaufen. Dabei wurde Stefano auf das gerade sanierte Schieferhaus aufmerksam gemacht. Unter der Leitung des ortsansässigen Architekten Stefan Czarkowski war daraus ein echtes Schmuckstück entstanden. Zwei Etagen, modernes Ambiente, liebevoll erhaltene Details und jede Menge Charme. Da kam schließlich die Frage auf, ob Stefano sich dort nicht auch ein Café vorstellen könne. Die Antwort musste er nicht lange überlegen.

Gemeinsam mit seiner Frau Edith eröffnete er das „Tortenatelier Sa Mesa“. Sie leitete den Standort sieben Jahre lang mit viel Herzblut. Doch dann wurde das Leben plötzlich herausfordernd. Edith musste sich mehreren Schulteroperationen unterziehen, kurz darauf kam die Corona-Pandemie und schließlich lief auch noch der Mietvertrag aus. Irgendwann war alles zusammen einfach zu viel. Schweren Herzens entschied sich Stefano deshalb 2021 dazu, das Café zu schließen.

Doch manchmal haben gute Geschichten eben noch ein weiteres Kapitel. Zwei Jahre später meldeten sich die Stadt Halver und die Märkischen Werke erneut bei ihm. Zwischenzeitlich hatte ein anderer Pächter die Räume genutzt, doch nun entstand die Idee, neben der benachbarten Villa Wippermann wieder ein hochwertiges Museumscafé zu etablieren. Stefano wurde gefragt, ob er sich eine Rückkehr vorstellen könne. Und diesmal sagte er erneut Ja.

Seit März 2023 ist das „Tortenatelier Sa Mesa“ zurück – zur Freude vieler Stammgäste:

Handwerk, das auf der Zunge zergeht

Mit der Wiedereröffnung entwickelte sich auch das Konzept weiter. Zunächst gab es neben dem Cafébetrieb am Abend ein Restaurant. Stefano ist halb Sarde und gab seinem Café deshalb den Namen „Sa Mesa“, was übersetzt so viel bedeutet wie „Bei Tisch“. Passend dazu standen auch sardische Spezialitäten auf der Speisekarte. Doch ein Restaurantbetrieb am Abend bedeutet vor allem eines – einen enormen Personalaufwand. Ende 2024 entschied sich Stefano deshalb bewusst dafür, sich wieder ganz auf das zu konzentrieren, was ihn seit Jahrzehnten begeistert. Feinste Konditorkunst.

Und genau das schmeckst du heute bei jedem Besuch. Manche Rezepte begleiten ihn bereits seit rund 40 Jahren und stammen noch aus seiner Lehrzeit. Gleichzeitig entwickelt sein Team ständig neue Kreationen. Lotus-Cheesecake, Zimtschnecken-Cheesecake oder viele weitere saisonale Ideen zeigen, dass Tradition und Kreativität wunderbar zusammenpassen.

Wenn du am Wochenende vor der Tortentheke stehst, hast du die Qual der Wahl. Rund zwanzig verschiedene Torten warten darauf, probiert zu werden. Viele Gäste bestellen ihre Lieblingstorten aber auch für Geburtstage, Hochzeiten oder andere besondere Anlässe vor. Und falls du lieber ausgiebig in den Tag startest, bist du ebenfalls genau richtig. Von Mittwoch bis Sonntag erwartet dich eine abwechslungsreiche Frühstückskarte mit vielen verschiedenen Kreationen.

Hinter all dem steckt allerdings deutlich mehr Arbeit, als man auf den ersten Blick vermutet. Inzwischen gehören 18 Mitarbeiter zum Team. Stefano selbst pendelt regelmäßig zwischen den beiden Standorten und steht deshalb nur noch selten selbst in der Backstube. Umso wichtiger ist ihm ein Team, auf das er sich jederzeit verlassen kann.

Ganz verschwunden sind besondere Veranstaltungen übrigens trotzdem nicht. Immer wieder finden sardische Abende statt, bei denen Antipasti, Pasta und mediterrane Spezialitäten auf den Tisch kommen… Und auch für private Feiern bietet das historische Gebäude viele Möglichkeiten. Die Räumlichkeiten können gemietet werden, sind barrierefrei erreichbar und verfügen über eine eigene Küche sowie eine schöne Terrasse. Ob Familienfeier, Geburtstag oder Firmenevent – gemeinsam mit Stefano und seinem Team lässt sich das passende Menü aus deutscher oder mediterraner Küche zusammenstellen.

Genau das macht das „Tortenatelier Sa Mesa“ so besonders. Es ist nicht einfach nur ein Café. Es ist ein Ort, an dem Geschichte, Handwerkskunst und Genuss zusammenkommen. Ein Ort, an dem du dich genauso wohlfühlst, wenn du einfach nur ein Stück Torte genießen möchtest, wie bei einer großen Familienfeier oder einem besonderen Abend mit Freunden.

Und vielleicht ist genau das das Schönste an diesem alten Schieferhaus. Von außen erzählt es die Geschichte des Bergischen Landes. Und drinnen schreiben Stefano Gallus und sein Team sie mit jeder einzelnen Torte ein kleines Stück weiter…

Tortenatelier Halver, Stefano Gallus, Frankfurter Straße 39, 58553 Halver

https://www.tortenatelier.com/sa-mesa/

https://www.instagram.com/tortenatelier_samesa

Die beiden Fotos von der mehrstöckigen Torte wurden mit freundlicher Unterstützung von Stefano Gallus zur Verfügung gestellt.

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