„GUT AHE“ SAGT JA

ODER: „SAY YES TO LOVE“ GEHT IN DIE ZWEITE RUNDE…

Eukalyptus auf den Tischen, Baumscheiben als Deko, ein bisschen Spitze, ein paar Trockenblumen und fertig ist die perfekte Hochzeit? Kann man so machen. Muss man aber nicht! Denn mal ehrlich, warum sollte ausgerechnet der schönste Tag im Leben genauso aussehen wie bei allen anderen? Warum nicht ein bisschen mutiger sein, eigene Ideen spinnen, Traditionen über Bord werfen und eine Hochzeit feiern, die sich nicht nach 0815, sondern nach euch anfühlt? Genau darum geht’s bei „Say Yes to Love“! Zum zweiten Mal verwandelt sich „Gut Ahe“ in einen Treffpunkt für alle, die sich das Ja-Wort geben möchten, aber beim Drumherum lieber ihren ganz eigenen Weg gehen. Keine klassische Hochzeitsmesse mit endlosen Messeständen, sondern ein Hochzeitsevent voller Inspirationen, kreativer Köpfe und Menschen aus der Region, die richtig Lust auf besondere Hochzeiten haben. Hinter der Idee stecken DJ und Eventtechniker Nico Japes, Fotografin Annika Jentsch und Verena Hermes von „Gut Ahe“. Gemeinsam zeigen sie, wie vielseitig, individuell und überraschend Heiraten heute sein kann:

Stillstand geht anders

Manche Orte haben einfach Geschichte. Und manche schreiben immer wieder ein neues Kapitel dazu. „Gut Ahe“ in der Nähe von Brachthausen gehört definitiv zur zweiten Sorte. Denn was heute ein beliebter Landgasthof mit Restaurant, Übernachtungsmöglichkeiten und einer ziemlich besonderen Eventlocation ist, hat vor vielen Jahrzehnten einmal ganz anders angefangen. Mit Landwirtschaft, einer ungewöhnlichen Familiengeschichte und einem Geschenk, das bis heute nachwirkt.

Dafür müssen wir allerdings ein paar Generationen zurückreisen. Damals war „Gut Ahe“ noch ein landwirtschaftlicher Betrieb, der irgendwann zwangsversteigert wurde. Käufer war Eduard Neuhaus, ein sogenannter „Öhm“, also ein Mann ohne Frau und Kinder.

Der vermachte das Gut seinem Neffen Heinrich, dem Urgroßvater von Verena Hermes. Heinrich gab es später an seinen einzigen Sohn Alfred weiter, der wiederum Verenas Vater zum Nachfolger machte. Und irgendwann war Verena an der Reihe. Ein Familienbetrieb, der über Generationen weitergegeben wurde und sich dabei immer wieder verändert hat.

Schon unter Alfred kamen die ersten Fremdenzimmer dazu. Verenas Mutter brachte vor rund 20 Jahren mit einem Café frischen Wind auf den Hof. Und als Verena 2017 den Betrieb übernahm, war für sie klar, dass es Zeit für den nächsten Schritt war. Die Landwirtschaft wurde endgültig aufgegeben, stattdessen setzte sie auf Gastronomie und Gastfreundschaft. Ein ziemlich großer Schnitt, aber offensichtlich genau der richtige.

Heute kannst du von Donnerstag bis Sonntag im Landgasthof einkehren, dich durch gutbürgerliche und sauerländische Küche schlemmen oder nachmittags bei Kaffee und Kuchen eine kleine Auszeit genießen. Und falls du danach gar nicht mehr nach Hause möchtest, ist auch das kein Problem. Zehn Gästezimmer und zwei Ferienwohnungen mit insgesamt 35 Betten gehören inzwischen zum „Gut Ahe“. Gerade für Hochzeiten natürlich ziemlich praktisch. Denn wer möchte nach einer rauschenden Feier schon darüber nachdenken, wie er mitten in der Nacht wieder nach Hause kommt? Brautpaar und Gäste können einfach bleiben, ausschlafen und den nächsten Morgen ganz entspannt beginnen.

Doch Verena hatte noch größere Pläne. Und dafür musste erst einmal etwas verschwinden, das jahrzehntelang zum Hof gehört hatte. Der alte Stall wurde komplett abgerissen.

Auf genau derselben Fläche entstand innerhalb von nur elf Monaten eine neue Eventlocation. Und das war nicht nur für die Familie ein großes Projekt. Gefühlt ganz Brachthausen packte mit an, damit aus den Plänen Wirklichkeit werden konnte.

Seit 2024 steht dort nun das „Friggen“. Rustikal und modern zugleich, mit jeder Menge Platz, einer warmen Atmosphäre und einem riesigen Glasgiebel, der sofort ins Auge fällt. Und allein der Name passt schon wunderbar zu allem, was hier inzwischen passiert. Denn „Friggen“ ist Sauerländer Platt und bedeutet so viel wie anbändeln oder flirten. Es geht also um diese besondere Magie des Anfangs, um das erste Kribbeln und darum, dass aus einem Kennenlernen irgendwann vielleicht eine ganz große Liebesgeschichte wird. Schöner könnte eine Hochzeitslocation doch kaum heißen, oder?

Dass Verena mit ihrer Idee einen Nerv getroffen hat, zeigte sich übrigens schon, bevor überhaupt die erste Feier stattfinden konnte. Denn das „Friggen“ wurde bereits gebucht, als das Gebäude noch gar nicht stand. Inzwischen finden hier Hochzeiten und größere Veranstaltungen statt. Eigentlich alles, was gefeiert werden möchte. Ab etwa 50 Personen macht die großzügige Location so richtig Spaß.

Und jetzt kommt eine gute und eine weniger gute Nachricht für alle, die gerade ihre Hochzeit planen. Die weniger gute zuerst. Für 2027 ist das „Friggen“ von April bis Oktober bereits komplett ausgebucht. Die gute Nachricht? Es gibt ja schließlich noch andere Möglichkeiten! Wie wäre es beispielsweise mit einer romantischen Winterhochzeit? Oder einer Feier an einem Freitag? Und wenn du noch etwas länger Zeit hast, kannst du natürlich auch schon Richtung 2028 planen. Auf der Homepage von „Gut Ahe“ kannst du nach freien Terminen schauen und dich direkt über die verschiedenen Hochzeitspakete informieren.

Besonders schön ist außerdem, dass hier auf Wunsch alles an einem Ort stattfinden kann. In der Hofscheune befindet sich nach wie vor eine Außenstelle des Standesamtes. Du kannst dir also ganz offiziell das Ja-Wort geben, anschließend mit deinen Gästen im Restaurant essen und am Nachmittag vielleicht noch eine freie Trauung am Badeweiher oder auf der Wiese an der Eventlocation feiern.

Und wenn es dann langsam Richtung Abend geht, wartet das „Friggen“ auf euch. Kein ständiger Ortswechsel, keine langen Autofahrten, kein logistischer Marathon zwischen Trauung, Essen und Party. Stattdessen ein ganzer Hochzeitstag auf „Gut Ahe“, bei dem alles wunderbar ineinandergreifen kann. Und das aus einer Hand:

Von der ersten Idee bis zum großen Ja

Die Location wäre also schon einmal geklärt. Aber damit ist eine Hochzeit natürlich noch lange nicht geplant. Schließlich brauchst du noch jemanden, der die schönsten Momente festhält. Jemanden, der für die richtige Musik sorgt. Blumen, die zu euch passen. Vielleicht eine besondere Torte, ein außergewöhnliches Outfit oder kleine Gastgeschenke, die nicht irgendwann unbeachtet in irgendeiner Schublade verschwinden. Und spätestens, wenn du dich zum ersten Mal intensiver mit all diesen Dingen beschäftigst, merkst du wahrscheinlich, wie viele Möglichkeiten es überhaupt gibt.

Genau hier kommen Annika Jentsch und Nico Japes ins Spiel. Denn die beiden möchten dir mit „Say Yes to Love“ zeigen, was rund um den schönsten Tag im Leben alles möglich ist. Und vor allem, wer hinter den vielen kreativen Ideen steckt.

Annika weiß jedenfalls ziemlich genau, wie wichtig es ist, dass eine Hochzeit nicht einfach nur schön aussieht, sondern sich auch richtig anfühlt. Die Fotografie begleitet sie schon seit ihrer Schulzeit. Nach dem Abitur absolvierte sie ein Praktikum in einem Fotostudio und begann direkt im Anschluss ihre Ausbildung. Später sammelte sie Erfahrungen in einer Agentur, bevor sie den Schritt in die vollständige Selbstständigkeit wagte. Bereut hat sie das bis heute nicht. Schließlich kommt sie viel herum, begegnet den unterschiedlichsten Menschen und darf mit ihrer Kamera Geschichten erzählen, die oft sehr persönlich sind.

Mit der Zeit fand sie heraus, was ihr dabei am meisten Freude macht. Heute hat sie sich auf Paare und Hochzeiten spezialisiert. Dabei geht es ihr nicht darum, Menschen möglichst perfekt in Szene zu setzen oder sie in irgendwelche vorgegebenen Posen zu drücken. Viel spannender findet sie die Frage, wie sie zwei Menschen wahrnimmt, was sie miteinander verbindet und wie sich genau das auf einem Foto sichtbar machen lässt. Keine stocksteifen Hochzeitsbilder, bei denen du dich hinterher kaum wiedererkennst. Sondern echte Momente, echte Gefühle und Bilder, auf denen du einfach du selbst bist.

Vor rund zwei Jahren kam dann Nico Japes mit einer Idee auf sie zu. Die beiden kannten sich bereits länger. Nico ist seit fast zehn Jahren als DJ und Eventtechniker auf Hochzeiten in der Region unterwegs, hat so schon ca. 250 Hochzeitsfeiern begleitet und bringt neben Ton- und Lichttechnik auch z.B. eine Fotobox, ein Audio-Gästebuch und XXL-Love-Letters mit.

Seine Idee war zunächst, ein Hochzeitsevent in der Schützenhalle zu veranstalten, doch er hatte auch schon auf „Gut Ahe“ für die passende Musik gesorgt. Annika wiederum hatte früher selbst dort gekellnert. Die Location war beiden also bestens vertraut. Und vor allem wussten sie, welches besondere Flair dieser Ort mitbringt.

Warum also nicht genau hier ein Hochzeitsevent auf die Beine stellen, das ein bisschen anders funktioniert als die üblichen Messen? Eines, bei dem du nicht einfach nur von Stand zu Stand gehst, Prospekte einsammelst und am Ende kaum noch weißt, mit wem du eigentlich gesprochen hast? Sondern eines, das sich wie ein echtes Erlebnis anfühlt?

Die Idee war geboren. Verena wurde mit ins Boot geholt, gemeinsam ging es an die Planung. Annika und Nico klopften bei möglichen Ausstellern an, stellten ihr Konzept vor und merkten schnell, dass sie mit ihrer Vision nicht allein waren. Viele der angesprochenen Dienstleister konnten sich sofort vorstellen, Teil davon zu werden. Vor allem Menschen aus dem Sauerland, die ihr Handwerk lieben, kreative Ideen mitbringen und eben nicht einfach nur das übliche Hochzeitsprogramm abspulen möchten.

Im vergangenen Jahr feierte „Say Yes to Love“ schließlich Premiere. Und die kam richtig gut an. Der Zuspruch war groß, die Rückmeldungen durchweg positiv und für die drei Organisatoren stand schnell fest, dass es keine einmalige Sache bleiben sollte. Künftig soll das Event regelmäßig am ersten Sonntag im November stattfinden. Und schon bald ist es wieder so weit.

Dabei soll „Say Yes to Love“ ganz bewusst keine klassische Hochzeitsmesse sein. Keine abgetrennten Separees, keine anonyme Massenabfertigung und auch kein Gefühl, möglichst schnell irgendwelche Buchungen abschließen zu müssen. Stattdessen geht es um Begegnungen, Inspirationen und ein echtes Gemeinschaftsgefühl. Hier treffen Menschen aufeinander, die für ihr jeweiliges Gewerk brennen und dir zeigen möchten, was mit ein bisschen Fantasie alles möglich ist.

Und das Schöne ist, dass du nicht nur theoretisch über eine Hochzeitslocation sprechen kannst. Du stehst direkt mittendrin! Du kannst dir das „Friggen“ anschauen, durch die Räume schlendern und dir vorstellen, wie hier vielleicht irgendwann deine eigene Feier aussehen könnte. Natürlich musst du dafür nicht unbedingt auf „Gut Ahe“ heiraten. Die Ideen, die du hier sammelst, kannst du genauso gut mit in jede andere Location nehmen.

In diesem Jahr steht die Gestaltung übrigens unter dem Motto „Sonne, Mond und Sterne“. Passend dazu erwarten dich dekorierte Bereiche und liebevoll eingedeckte Tische, die zeigen, wie aus einem bestimmten Thema ein stimmiges Gesamtkonzept entstehen kann. Denn manchmal braucht es nur eine einzige Idee, aus der plötzlich ganz viele weitere wachsen. Und vielleicht merkst du beim Anblick eines solchen Tisches, dass deine eigene Hochzeit doch ein bisschen anders aussehen darf als ursprünglich gedacht.

Zu entdecken gibt es jedenfalls jede Menge. Schon draußen erwarten dich ein mobiles Trauringstudio und eine mobile Kaffeebar. Drinnen geht die Inspirationsreise dann erst richtig los. Dort dreht sich alles um Haarschmuck, Floristik, DJ- und Eventtechnik und Live-Gesang. Du kannst handgemachte Cookies entdecken, die sich wunderbar als Gastgeschenke eignen, dich über Anzüge und Brautkleider informieren und bei einer Modenschau erleben, wie unterschiedlich Brautmode heute aussehen kann. Auch eine Traurednerin ist mit dabei, ebenso wie eine Konditorei, Anbieter rund um Beauty von innen und außen und ein Dekoverleih. Dazu kommt Livepainting, bei dem Kunst direkt vor Ort entsteht. Und natürlich ist auch Annika mit ihrer Hochzeitsfotografie vertreten.

Du siehst schon, hier geht es nicht darum, dir eine fertige Hochzeit nach Schema F zu präsentieren. Vielmehr kannst du dir aus all diesen Möglichkeiten genau das heraussuchen, was zu euch passt. Vielleicht möchtest du eine ganz große Feier mit allem Drum und Dran. Vielleicht lieber etwas Kleineres, Persönlicheres. Vielleicht liebst du klassische Romantik, vielleicht darf es aber auch bunt, ausgefallen oder ein bisschen verrückt werden. Hauptsache, du findest dich darin wieder. Denn schließlich heiratest du nicht, um irgendwelche Erwartungen zu erfüllen, sondern um eure ganz eigene Geschichte zu feiern.

Und jetzt kommt noch etwas, das „Say Yes to Love“ besonders unkompliziert macht. Der Eintritt ist nämlich frei! Du kannst also einfach vorbeikommen, dich umschauen, mit den Ausstellern ins Gespräch kommen und dich inspirieren lassen. Am Eingang bekommst du außerdem eine Goodie-Bag. Die ist allerdings zunächst noch leer. Absichtlich! Denn du erhältst auch einen Plan zum Abhaken und einen Kugelschreiber und kannst anschließend selbst auf Entdeckungstour gehen. Bei den einzelnen Ausstellern kannst du deine Tasche nach und nach füllen und dich gleichzeitig über ihre Angebote informieren. So lernst du nicht nur die Menschen hinter den verschiedenen Dienstleistungen kennen, sondern nimmst am Ende auch jede Menge Eindrücke, Informationen und vielleicht schon die ersten ganz konkreten Ideen für deine eigene Hochzeit mit nach Hause.

Und genau darin liegt letztlich auch der Gedanke hinter dem Event. Denn eine wirklich besondere Hochzeit entsteht selten dadurch, dass man einfach möglichst viele schöne Dinge zusammenstellt. Viel spannender wird es, wenn die verschiedenen Dienstleister zusammenspielen, Ideen aufeinander abgestimmt werden und am Ende alles ein großes Ganzes ergibt. Wenn die Floristik zur Dekoration passt, das Licht die richtige Stimmung schafft, die Musik den Moment unterstreicht und die Fotografin all das so einfängt, wie es sich tatsächlich angefühlt hat.

Gleichzeitig zeigt „Say Yes to Love“, wie viel Kreativität direkt vor unserer Haustür steckt. Denn für eine außergewöhnliche Hochzeit musst du nicht unbedingt Dienstleister von weit her holen. Viele der Menschen, die deine Vorstellungen Wirklichkeit werden lassen können, kommen mitten aus dem Sauerland. Und indem du dich für sie entscheidest, unterstützt du ganz nebenbei auch die Region.

Vielleicht ist das am Ende sogar die schönste Botschaft dieses Hochzeitsevents. Dass es beim Heiraten nicht um Trends, perfekte Instagram-Bilder oder die Frage geht, was gerade alle anderen machen. Sondern um zwei Menschen, ihre Geschichte und einen Tag, der sich genauso anfühlen sollte wie ihre Liebe… Also, falls bei dir demnächst die Hochzeitsglocken läuten, dann schau doch einfach mal auf „Gut Ahe“ vorbei. Lass dich inspirieren, lerne kreative Köpfe aus dem Sauerland kennen und trau dich ruhig, bei der Planung ein bisschen aus der Reihe zu tanzen. Und falls du am Ende doch Eukalyptus und Baumscheiben möchtest? Auch völlig in Ordnung. Solange es wirklich eure Entscheidung ist. Denn das schönste Ja-Wort ist schließlich das, bei dem ihr euch selbst treu bleibt.

Gut Ahe, Verena Hermes, Ahe 1, 57399 Kirchhundem

https://hochzeitslocation-friggen.de/hochzeitsmesse/

https://www.instagram.com/sayyestolove_sauerland

https://gutahe.de/de

https://www.amitolafotografie.de

https://www.nj-eventing.de

Die Fotos mit Ausnahme des Titelbildes wurden mit freundlicher Unterstützung von Amitola Fotografie / Annika Jentsch sowie dem Gut Ahe zur Verfügung gestellt.

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