ODER: NEUE PERSPEKTIVEN AM MÖHNESEE…
Du warst vielleicht schon mal hier. Hast dir einen Burger bestellt, bist zwischen viel Holz und rustikalem Charme gesessen, hast das Ganze irgendwie gefeiert, weil es genau das war, was du dir nach einem Ausflug wünscht. Und jetzt kommst du wieder und merkst, dass sich hier etwas getan hat. Nicht komplett anders. Aber genau richtig verändert. Schon unten fällt dir auf, dass mehr Licht reinkommt. Die Fenster sind größer, der Blick nach draußen weiter. Plötzlich ist der See nicht mehr nur da hinten, sondern irgendwie Teil von deinem Platz. Und dann gehst du nach oben. Vielleicht kennst du das Obergeschoss noch von früher – vielleicht auch nicht. Aber so, wie es jetzt ist, hast du es definitiv noch nicht gesehen. Große Fenster, viel Licht, klare Linien. Alles wirkt offener, moderner, fast ein bisschen überraschend. Eine Industrial-Glaswand trennt den Bereich nach unten ab, ohne ihn wirklich zu verschließen… Das hier ist immer noch das „Geronimo“. Aber eben in einer neuen Zeit angekommen. Genau jetzt, zum Start in die Saison:
Wildwest-Flair mit Seeblick
Vielleicht kommt dir der Name bekannt vor. Und vielleicht erinnerst du dich auch noch: Ich hatte dir schon mal vom „Deck 8“ in Soest erzählt. Dahinter steckt Joachim Jatzkowski – und genau der hat im letzten Sommer auch das „Geronimo“ übernommen. Das ist kein Zufallskauf gewesen… Das Gebäude ist über hundert Jahre alt. Es hat Geschichten erlebt, Menschen kommen und gehen sehen, Zeiten überstanden. Und genau das ist es, was du spürst. Dieses Gefühl, dass hier schon viel war – und trotzdem noch viel kommt.

Joachim Jatzkowski kannte den Ort schon lange. Früher, als er noch mit dem Motorrad unterwegs war, war das hier eine feste Adresse. Einer dieser Stopps, die man sich merkt. Einer, zu dem man immer wieder zurückkommt.

Und dann erfährst du irgendwann, dass die damaligen Inhaber verkaufen wollen. So eine Chance bekommst du nicht oft. Ein Haus direkt am Wasser. Mit Charakter. Mit Geschichte. Mit einem Namen, der längst etabliert ist. Das kannst du nicht neu bauen. Das kannst du nur übernehmen – und weiterdenken. Genau das hat er gemacht.

Und gleichzeitig auch strategisch gedacht. Denn das „Geronimo“ ergänzt sein Hotel „Deck 8“ perfekt. Gäste aus Soest können hier rausfahren, den See erleben, essen gehen – und genau das bekommen, was ihnen in der Stadt vielleicht fehlt: Weite, Ruhe, Natur. So wurde aus dem „Geronimos“ ganz selbstverständlich das „Geronimo by Deck 8“:
Der Häuptling im neuen Gewand
Übernommen wurde im vergangenen Juni. Und dann? Nicht direkt alles auf links gedreht. Erstmal beobachten. Verstehen. Ankommen. Und dann kam der Winter. Im November ist hier traditionell Pause. Und genau diese Zeit wurde genutzt, um wirklich anzupacken. Unten wurde entkernt. Wände geöffnet. Strukturen verändert. Und vor allem: Fenster vergrößert. Und das macht mehr aus, als du vielleicht denkst. Denn plötzlich verändert sich das ganze Raumgefühl. Es wird heller. Offener. Luftiger. Du bist nicht mehr nur „drin“, du bist irgendwie verbunden mit draußen.

Und trotzdem – und das ist vielleicht das Wichtigste – ist der Charakter geblieben. Das viele Holz. Das Rustikale. Dieses leicht Westernhafte, das das „Geronimo“ immer ausgezeichnet hat. Klar, der Häuptling darf sich ein bisschen weiterentwickeln. Vielleicht wird die Deko hier und da moderner, etwas reduzierter. Aber eben Schritt für Schritt. Denn du sollst dich nicht fremd, sondern zuhause fühlen…

Und dann gehst du wieder nach oben. Und da merkst du: Hier wurde mehr als nur renoviert. Hier wurde neu gedacht. Die Fläche ist größer geworden. Die Fenster sind jetzt echte Panorama-Fenster. Du schaust nicht mehr nur raus – du hast fast das Gefühl, der See gehört mit zum Raum. Dazu diese Industrial-Glaswand am Treppenhaus. Ein spannendes Detail. Du bist abgetrennt – aber nicht abgeschottet. Perfekt für private Veranstaltungen. Für Tagungen. Oder einfach für einen ruhigeren Abend. Decke, Licht, Boden, Deko – alles neu. Und trotzdem wirken die alten Möbel nicht fehl am Platz. Im Gegenteil: Sie geben dem Ganzen genau die Wärme, die es braucht.

Und dann die Terrasse oben. Lange nicht genutzt. In die Jahre gekommen. Jetzt komplett neu aufgebaut. Stabilisiert, modernisiert, mit transparentem Geländer. Du setzt dich. Schaust raus auf den See. Und bleibst erstmal still. Weil du genau weißt: Besser wird der Blick gerade nicht.

Das Kulinarische? Bewusst gleich geblieben. Burger, Klassiker, genau das, was du kennst. Und genau das, was du vielleicht auch erwartest, wenn du hierher kommst. Warum etwas verändern, das funktioniert? Never change a winning team! Und das gilt nicht nur für die Karte. Auch viele Mitarbeiter sind geblieben. Was bei einer Größe von 300 bis 400 Plätzen alles andere als selbstverständlich ist. Klar, Personalmangel ist auch hier Thema. Also wenn du dir denkst: Eigentlich hätte ich da Lust drauf – dann weißt du jetzt, wo du dich melden kannst

Was du hier bekommst, ist dieses Gefühl von Auszeit. Du sitzt da. Vielleicht draußen auf der Terrasse. Vielleicht oben mit Blick durch die Glasfront. Vielleicht unten im vertrauten Ambiente. Immer ist da dieser See. Und alles drumherum – Spaziergänge, Radwege, Natur – liegt direkt vor der Tür.

Und jetzt kommt der Twist. Denn das „Geronimo“ kann nicht nur ruhig. Es kann auch anders. Morgen ab 20 Uhr startet das erste Clubbing im „Geronimo by Deck 8“. Dafür wird unten alles verändert. Möbel raus. Tanzfläche rein. Licht. Zwei DJs. Drinks. Kleine Snackkarte. Plötzlich wird aus deinem Ausflugsziel eine Eventlocation. Fast ausverkauft – aber ein paar Plätze gibt’s noch an der Abendkasse. Und wenn du denkst: Mist, zu spontan – keine Sorge. Das bleibt nicht einmalig. After-Work, Events, neue Formate. Hier wird ausprobiert. Weitergedacht. Genau wie beim Umbau.

Wenn du denkst, das war’s – dann täuschst du dich. Denn direkt nebenan geht es schon weiter. Zwei Grundstücke hat Joachim Jatzkowski dazugekauft. Geplant sind Ferienappartements. Und ein Mehrfamilienhaus – auch für Mitarbeiter. Das zeigt ziemlich gut, worum es hier geht. Nicht nur kurzfristig etwas verändern. Sondern langfristig entwickeln. Mit Blick nach vorne. Mit Ideen. Und mit dem Mut, sie auch umzusetzen. Jetzt fehlen noch die Genehmigungen der Gemeinde Möhnesee.

Aber wenn du dir anschaust, was hier in so kurzer Zeit passiert ist, kannst du dir ziemlich sicher sein: Das ist erst der Anfang. Und vielleicht sitzt du bald wieder hier. Mit einem Drink in der Hand. Mit Blick auf den See. Und denkst dir: Gut, dass ich wiedergekommen bin!

Geronimo by DECK 8, Joachim Jatzkowski, Linkstraße 17, 59519 Möhnesee-Delecke
https://www.geronimo-deck8.de/
https://www.instagram.com/cafegeronimo/
https://www.facebook.com/cafe.geronimo
Das Foto von den Spaghetti wurde mit freundlicher Unterstützung von Joachim Jatzkowski zur Verfügung gestellt.
