DAS „EISCAFÉ GARDENA“ ERÖFFNET BALD

ODER: EIN LÖFFEL VORFREUDE…

Der Januar zieht sich wie kalter Kaugummi, du zählst die Tage, hast genug von grauen Nachmittagen und sehnst dich heimlich nach allem, was nach Sommer schmeckt. Dicke Jacke, rote Nase, Wintermodus on – und trotzdem weißt du, dass Eis immer geht… Und genau deshalb fühlt sich diese Nachricht am drittletzten Januartag ein bisschen an wie Sonnenstrahlen auf Vorrat. Denn während der Winter offiziell noch das Sagen hat, öffnen Bardhyl und Xhensila Shyti am 15. Februar in Welschen Ennest ein neues Kapitel Eisglück. Das „Eiscafé Gardena“, das du vielleicht schon aus Wenden kennst, wächst weiter und bringt dir ein Stück Dolce Vita ins Sauerland, lange bevor der Frühling überhaupt daran denkt, aufzutauchen. Du musst also nicht mehr warten, bis die Temperaturen mitspielen. Du darfst dich jetzt schon freuen, planen, träumen – von der ersten Kugel, dem ersten Löffel und dem Moment, in dem du merkst, dass der Winter verloren hat – zumindest ein kleines bisschen.

Wenn aus Handwerk Heimat wird

Bardhyls Weg ins Sauerland beginnt weit weg von hier. In Albanien hat er seine Ausbildung zum Koch gemacht, später in Griechenland gearbeitet – dort lebt auch sein Vater. Vor neun Jahren kommt er nach Deutschland, nach Kreuztal, gerade einmal 21 Jahre alt. Dort landet er eher zufällig in einer Eisdiele. Eis war für ihn neu, aber genau das macht es spannend. Er lernt, besucht Schulungen, arbeitet mit Gästen, entdeckt schnell, wie viel Freude es macht, Menschen mit etwas so Einfachem und gleichzeitig so Emotionalem glücklich zu machen. Diese strahlenden Gesichter bleiben.

Und dann passiert das, was viele irgendwann spüren: Das Sauerland zieht! Bardhyl verlässt das Siegerland und zieht nach Wenden. Nicht nur, weil es hier schöner ist (zwinker) – sondern weil sich 2023 eine große Chance ergibt. Er übernimmt das „Eiscafé Gardena“ von Gianpaolo Lorenzoni. 42 Jahre lang war dieser dort eine feste Größe, eine Institution. Viele Gäste kannten ihn seit ihrer Kindheit. Große Fußstapfen, viel Respekt, auch Unsicherheit. Aber Bardhyl wächst hinein. Heute läuft es richtig gut.

Das „Eiscafé Gardena“ ist ein Familienbetrieb. Seine Frau Xhensila ist eine wichtige Stütze für Bardhyl, dazu ein junges Team, viel Energie, viele Ideen. Die beiden sind im Sauerland angekommen – nicht nur beruflich, sondern auch im Herzen. Und sie trauen sich weiter. Seit letztem Jahr ist Bardhyl mit einem Eiswagen auf großen Veranstaltungen unterwegs, investiert zusätzlich in ein eigenes Eislabor in Wenden, produziert immer mehr selbst. Der Gedanke an einen zweiten Standort lässt ihn nicht los. Erst war die Idee, nach Altenhundem zu gehen, dann der Hinweis eines Kollegen auf Welschen Ennest. Es passt. Ein Dorf, das einen Treffpunkt gebrauchen kann. Ein Platz, an dem man sich kennt.

Die Räume erzählen ihre eigene Geschichte. Früher Getränkemarkt, dann Eisdiele, dann lange leer. Komplett leer. Also machen Bardhyl und Xhensila das, was sie am besten können – anpacken. Einen Monat Winterpause in Wenden, dafür Renovierung in Welschen Ennest. Mit Unterstützung der Familie, alles selbst gemacht. Wand für Wand, Idee für Idee:

Mit Liebe gerührt

Heute ist davon nichts Leeres mehr übrig. Die Renovierung ist richtig gut gelungen. Stilistisch angelehnt an das „Eiscafé Gardena“ in Wenden, mit einer schönen Theke, großer Glasfassade, viel Licht. Hell, gemütlich, ein Ort zum Bleiben. Genau so, wie du dir einen Treffpunkt im Dorf wünschst.

Und dann ist da natürlich das Eis. Handwerklich hergestellt, mit Erfahrung, Wissen und viel Geduld. Einige Rezepte stammen noch von Gianpaolo Lorenzoni, andere kennt Bardhyl aus seiner Zeit in Kreuztal. Vieles entwickelt er selbst weiter. Jedes Jahr besucht er Seminare, holt sich neue Inspiration. In der Theke warten immer 18 Sorten auf dich. Klassisch, kreativ, manchmal überraschend. Und das Beste: Auch du darfst mitreden. Wünsche sind ausdrücklich willkommen – die Welschen Ennester entscheiden mit, was bei ihnen in der Eistheke landet.

Die Zutaten sind eine eigene Geschichte wert. Bio-Milch direkt vom Bauern, die Milch wird zweimal über 90 Grad pasteurisiert. Bardhyl macht alles selbst. Echte Früchte, Bio-Erdbeeren, selbst gemachtes Mangopüree. Keine Pulver, keine Farbstoffe. Dafür viel Arbeit. Im Sommer steht er oft bis vier Uhr morgens im Eislabor. Nicht, weil er muss, sondern weil er will. Für seine Familie. Vor allem aber für seine Gäste. Für die Kinderaugen, die leuchten, wenn die Kugel endlich in der Waffel sitzt.

Neben Eis gibt es auch Waffeln, leckere Getränke und richtig guten Kaffee – mit Latte Art, versteht sich. Und gerade am Anfang wird Bardhyl in Welschen Ennest selbst vor Ort sein. Er will seine Gäste kennenlernen, Gespräche führen, Gesichter merken.

Am 15. Februar ist es so weit. Von 11 bis 21 Uhr öffnet das „Eiscafé Gardena“ in Welschen Ennest zum ersten Mal seine Türen. Jede Menge Gelegenheit, Bardhyl persönlich zu treffen, Eis zu probieren und den Winter ein kleines Stück hinter dir zu lassen. Denn während draußen vielleicht noch Frost liegt, beginnt hier schon der Sommer. Und du bist eingeladen, ihn mit dem ersten Löffel zu begrüßen…

Eiscafé Gardena, Bardhyl Shyti, Frankfurter Straße , 57399 Kirchhundem – Welschen Ennest

https://eiscafe-gardena.eatbu.com/?lang=de

https://www.instagram.com/eiscafe_gardena/

Das Foto von Xhensila und Bardhyl sowie die Fotos vom Eis und den Waffeln wurden mit freundlicher Unterstützung von Bardhyl Shyti zur Verfügung gestellt.

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