ODER: DIE SÜSSIGKEIT MIT BENEFIT…
Na, wie viele Ingwer-Shots hast du in diesem Winter schon getrunken? Kurz ansetzen, Augen zu, runter damit. Wirkung ja, Genuss eher nicht. „Ingwer Shoc“ dreht dieses Prinzip komplett um. Hier wird Ingwer nicht getrunken, sondern erlebt. In Tafelform, Stück für Stück, mit Zeit und mit Geschmack. Und tatsächlich auch mit Genuss! Du hältst etwas in der Hand, das aussieht wie Schokolade, sich knackig brechen lässt wie Schokolade und zart auf der Zunge schmilzt wie Schokolade. Und doch ist es keine. Kein Kakaogeschmack, sondern Ingwer in einer Form, die überrascht. Statt Schärfe mit Schockmoment entfaltet sich eine echte Geschmacksexplosion. Warm, frisch, intensiv und trotzdem rund – und mit ganz viel Liebe entwickelt von Gordian Finger aus Sundern… Wenn du Ingwer bisher nur als funktionales Ritual kanntest, dann wirst du ihn hier neu entdecken. Du bestimmst selbst, wie viel du brauchst, wie stark der Moment sein soll und wann er dir guttut. Kein Trinken, kein Hastgefühl, kein Plastikfläschchen. Nur du, eine Tafel und dieser besondere Schmelz:
Sieht aus wie Schokolade…
Gordis Traum war eigentlich ein ganz anderer. Er wollte Bierbrauer werden. Im Sauerland bleiben. Er hat dort ein Praktikum gemacht, fand alles superspannend, plante, ein duales Studium als Getränketechnologe beginnen. Zuhause hat er hobbymäßig sogar eigenen Wein gemacht. Er hat sich zwei Mal bei einer Sauerländer Brauerei beworben. Aber wie das mit Träumen manchmal ist – es hat nicht geklappt.

Also hat er deutschlandweit nach dualen Studiengängen im Lebensmittelbereich gesucht. Und die erste Zusage kam von einem echten Schwergewicht, und zwar von „Lindt“. Gordi zog nach Aachen, wo er auch heute noch lebt – regelmäßige Heimatbesuche inklusive, versteht sich –, absolvierte dort vier Jahre lang ein duales Studium in Süßwarentechnologie, stellte Pralinen und Schokoladen selbst her und entwickelte zur Abschlussprüfung sogar eine eigene Kreation – eine Mojito-Praline. Im Januar war die Ausbildung abgeschlossen, im Sommer der Bachelor in der Tasche. Und dazwischen nutzte er jede freie Minute, um an einer eigenen Idee zu tüfteln.

Und die hatte sich bereits zuvor angekündigt: Zu Weihnachten 2024 wünschte er sich einen Melangeur. Eine kleine Steinmühle zur Schokoladenherstellung. Eine Trommel, in der Masse vier Tage lang gerührt und fein vermahlen wird. Nur war seine Idee nicht, Schokolade zu machen. Er wollte experimentieren. In seiner Freizeit. Mit Neugier. Mit Ingwer. Neun Monate später stand ein fertiges Produkt. Und als klar war, dass das funktioniert, ging er den nächsten Schritt. Bürokratie, Anträge, Gründungsstipendium. Anstrengend, aber machbar. Im September war es geschafft, und „Ingwer Shoc“ offiziell an den Start.
… ist es aber nicht!
Ingwer kann einiges. Entzündungshemmend. Antibakteriell. Stärkt die Abwehrkräfte. Fördert Durchblutung und Verdauung. Wirkt antioxidativ. Deshalb steht Ingwer bei dir wahrscheinlich längst im Vorratsschrank – vor allem im Winter. Gordi wollte ihn neu denken. Erst hat er Ingwer mit Kakaomasse kombiniert. Hat ihm selbst aber überhaupt nicht geschmeckt. Also wieder von vorn. Fehlversuche inklusive. Bis es gepasst hat. Und irgendwann war er da. Der Ingwer-Shot in Tafelform. Mit zartem Schmelz und knackigem Brechen.

Gordi hat mit unterschiedlichsten Rohstoffen experimentiert. Alles Bio. Kakaobutter war unverzichtbar, um die Tafelform zu erreichen. Dazu jede Menge Ingwer, Fruchtpulver, Kurkuma, schwarzer Pfeffer, ätherische Öle, Lecithin – und ja, auch Zucker. Weil Gordi diese Masse nicht mehr allein mit seinem kleinen Melangeur herstellen konnte, übernimmt das heute die Manufaktur „Georgia Ramon“ in Soest. Die erste Charge haben sie gemeinsam produziert. Jetzt läuft es.






Das Verfahren ist zeitaufwendig, fast schon altertümlich. Vier Tage Rühren. Dabei wird die Masse fein vermahlen und gleichzeitig conchiert, so fein, dass du keine Partikel mehr auf der Zunge spürst. Danach wird temperiert, auf etwa 45 Grad erhitzt, wieder heruntergekühlt auf 30 Grad und schließlich in Form gegossen. So entsteht das perfekte Kristallgitter der Kakaobutter. Für den richtigen Schmelz. Den richtigen Knack. Den schönen Glanz. Das musst du nicht verstehen. Du musst es nur genießen.

Direkt neben der Manufaktur entsteht auch die Verpackung. Kurze Wege. Logistisch perfekt. Gordi holt alles ab, bringt sie in Läden oder lagert sie für seinen Online-Shop. Aktuell macht er noch alles allein, bekommt aber bald Unterstützung von seinem Bruder.


Du kannst „Ingwer Shoc“ selbst portionieren. Stück für Stück. Du musst nicht gleich den ganzen Shot nehmen. Ein kleines Stück reicht oft schon für diesen intensiven Geschmack im Mund. Vielleicht brauchst du gar nicht mehr. Die Tafeln sind bewusst klein gehalten, 14 Gramm, etwa so viel Ingwer-Gehalt wie ein klassischer Shot.

Auch über die Sorten steuerst du den Schärfegrad. Zitrone. Acerola & Cassis. Mango & Maracuja. Unterschiedliche Schärfen. Du entscheidest, wie feurig es für dich sein darf. Es gibt aktuell sogar ein Probierangebot im Online-Shop, damit du dich durchtesten kannst. Und Gordi arbeitet bereits an einer neuen Sorte. Mehr wird noch nicht verraten.

Kaufen kannst du „Ingwer Shoc“ aktuell in Sundern im „Hofcafé“ und in Neheim in der „Bono Genusswelt“. Das soll sich noch weiter im Sauerland verbreiten. Also, wenn du jemanden kennst, der jemanden kennt, der das unbedingt in seinem Laden anbieten sollte – sag es weiter. Und solange es noch nicht direkt bei dir um die Ecke liegt, kannst du natürlich online bestellen.

Ja, „Ingwer Shoc“ ist eine Süßigkeit. Aber eben eine mit Benefit. Ingwer und Vitamine inklusive. Durch das Fett in der Kakaobutter kann der Körper den Ingwer sogar besser aufnehmen. Und ganz nebenbei nimmt dir ein kleines Stück oft schon den Heißhunger auf jede Menge anderer Süßigkeiten. Vegan ist das Ganze auch. Der Veganuary läuft ja noch. Vielleicht genau der richtige Moment, um es einfach mal zu probieren. Aber Vorsicht. Suchtgefahr. Sag nicht, ich hätte dich nicht gewarnt!

Ingwer Shoc GmbH, Gordian Justus Finger, Maastrichter Straße 13, 52074 Aachen
https://www.instagram.com/ingwershoc/
Die Fotos mit Ausnahme des Titelbildes, der beiden Fotos von Gordi im Schnee, von den drei Sorten sowie von der Tafel vor den Zitronen wurden mit freundlicher Unterstützung von Gordian Finger zur Verfügung gestellt.
