ODER: DIE BASIS MUSS STIMMEN!
Was macht eine gute Pizza aus? Richtig, es ist der Boden – alles andere ist kinderleicht gemacht! Doch wenn dir die Zeit für selbstgemachten Teig fehlt oder der nie so richtig knusprig wird, wenn du deine Geschmacksknospen nicht schon wieder mit TK-Pizza beleidigen möchtest und ein Besuch beim Italiener einfach nicht mehr ins Budget passt, dann ist guter Rat teuer! Es sei denn, du liest einfach weiter, denn hier erfährst du völlig kostenlos, wie du zuhause ganz einfach echten Pizzagenuss kreieren kannst… Giuseppe Esposito aus Schmallenberg hatte da nämlich so eine Idee:
„Capri“ im Laufe der Jahre
Schmallenberg, 1982: Italienisches Lebensgefühl erreicht das Sauerland! Mit der Eröffnung der „Capri“ kam erstmals echte italienische Küche in die Region, und die Einwohner standen Schlange, um ein Stück mediterraner Genusskultur zu erleben…

Im Laufe der Jahre wechselte der Besitzer mehrfach, doch die „Capri“ blieb über all die Zeit ein beliebter kulinarischer Treffpunkt. 2018 übernahm Giuseppe Esposito zusammen mit seiner Frau das Ristorante. Der gebürtige Neapolitaner war vier Jahre zuvor nach Deutschland gezogen, arbeitete zunächst als Barista im „Bacio“.

Doch seine Leidenschaft für das Kochen ließ ihn nicht los, und nach intensiven Kursen und einer Rückbesinnung auf die traditionsreiche Küche seiner Heimatstadt Neapel stand für ihn fest: Er wollte den unverwechselbaren Geschmack italienischer Esskultur nach Schmallenberg bringen.


Neapel gilt als die Wiege der Pizza – dort wird der Teig mit Sorgfalt, Liebe und der richtigen Technik hergestellt. Es geht nicht nur um die Zutaten, sondern auch um Zeit und Geduld. Genau diese Authentizität brachte Giuseppe in sein Ristorante. Besonders stolz ist er auf seine Fähigkeit, Tradition und Innovation zu verbinden: Jeden Monat überrascht er seine Gäste mit neuen Rezepten und einer wechselnden Speisekarte. Seine Leidenschaft und Kreativität fließen in jedes Gericht ein, und auch der Gastraum sollte ein neues Ambiente bekommen: Im November wurde er rundum renoviert – moderner, heller und einladender.

Natürlich freut Familie Esposito sich, dich dort als Gast zu begrüßen, doch Giuseppe weiß auch, dass das nicht immer möglich ist. Doch warum dann zuhause auf den echt italienischen Pizzagenuss verzichten? Und so machte er sich mit tatkräftiger Unterstützung ans Werk:
„L´impasto“ kinderleicht gemacht
Tausende von Pizzen hatte Giuseppe schon gebacken, war seit frühester Kindheit bestens mit den neapolitanischen Rezepten vertraut – doch nun stand er vor einer echten Herausforderung: Wie sollte er den Boden haltbar machen? Denn eins stand fest: Konservierungsmittel kamen ihm nicht in die Tüte, sein Teig sollte auch weiterhin nur aus natürlichen Zutaten bestehen. Weizenmehl, Wasser, Olivenöl, Hefe und Salz, das war´s…

Zum Glück war inzwischen auch sein Schwager Salvatore Cioffi nach Deutschland gekommen, gemeinsam tüftelten sie die perfekte Rezeptur aus, verpackten ihren Pizzaboden, warteten ab, ob er auch nach zwei Monaten noch frisch und knusprig schmeckte. So verging über ein Jahr, doch im letzten Frühjahr war es dann so weit: „L´impasto by Capri“ konnte endlich an den Start gehen!

Während Giuseppe sich hauptsächlich um sein Restaurant kümmerte, backte Salvatore die Pizzaböden für „L´impasto by Capri“ – zunächst in der Restaurantküche, inzwischen in einer Räumlichkeit direkt nebenan. Und auch, wenn die Pizza immer gleich schmeckt, ist die Rezeptur für den „L´impasto“, also den Teig, jeden Tag eine andere: Aufgrund der schwankenden Temperaturen und Luftfeuchtigkeit reagiert die Hefe immer ein bisschen anders, daher müssen die Pizzabäcker ständig kontrollieren und reagieren…

Nun rede ich die ganze Zeit nur von Pizza, aber es gibt tatsächlich auch noch eine zweite Variante: Pinsa ist eine Art belegtes Brot, das ursprünglich aus Rom stammt – ihr Teig ist etwas luftiger, hat neben dem Weizen einen Mehl-Mix aus Soja und Reis und darf für 48 Stunden ruhen. Du kannst sie direkt an ihrer ovalen Form erkennen und auch etwas leichter belegen: Im Gegensatz zur Pizza braucht sie keine Tomatensauce, einfach ein paar Cherrytomaten, etwas Mozzarella und ein paar Gewürze drauf, fertig!

Der perfekte „L´impasto“ war nun also fertig, doch wie sollte er nun in deine Küche kommen? Ein guter Freund von Giuseppe, Francesco Lattanzi, ist hauptberuflich im Vertrieb tätig und stellte Verbindungen zum Einzelhandel her. Mittlerweile kannst du „L´impasto by Capri“ in den HIT-Märkten in Schmallenberg, Bad Berleburg, Altenhundem, Brilon, Meschede, Olsberg und Soest finden, in Kürze wird er sogar in Leipzig, München, Dormagen und Karlsruhe erhältlich sein, natürlich kannst du ihn auch in der „Capri“ in Schmallenberg bekommen. Und auch ein Webshop ist für die fernere Zukunft geplant…

Wenn du mich fragst, war Giuseppes Idee wirklich genial: Ein Produkt aus natürlichen Zutaten, das dennoch über zwei Monate haltbar ist und nicht im Kühlregal gelagert werden muss, das schnell und kinderleicht zubereitet ist, sich nach Lust und Laune individuell belegen lässt, dir den original italienischen Genuss nach Hause bringt und hundert Mal besser schmeckt als jede Tiefkühlpizza! Und wer weiß, vielleicht ist es ja schon bald so: Wenn man irgendwo in Deutschland Pizza isst, denkt man dabei ans Sauerland!? 😉 Buon Appetito!

L´impasto by Capri, Ristorante e Pizzeria Capri, Giuseppe Esposito, Weststraße 2, 57392 Schmallenberg
https://capri-schmallenberg.de/
https://www.instagram.com/l_impasto_/
https://www.instagram.com/capri_schmallenberg/
https://www.facebook.com/capri.schmallenberg/?locale=de_DE
Die Fotos von den Speisen wurden mit freundlicher Unterstützung von Giuseppe Esposito zur Verfügung gestellt.

Ein Kommentar zu „PIZZAGENUSS FÜR ZUHAUSE MIT „L´IMPASTO BY CAPRI““